Dabei wurde auch der geplante Gesamtbetrag für Investitionskredite in Höhe von 7.878.800 € für das Jahr 2010 in vollem Umfang bewilligt, da die kommunale Finanzpolitik derzeit eine Ausweitung der Investitionen im Rahmen des Konjunkturprogramms zur Konjunkturstabilisierung erfordert und den geplanten Investitionen ganz überwiegend rechtliche oder faktische Notwendigkeiten zugrunde liegen.
Für Pinneberg bedeutet diese Haushaltsgenehmigung in erster Linie, dass eine Vielzahl wichtiger und dringend notwendiger Investitionen angeschoben werden können, beispielsweise der Erweiterungsbau an der GKS und auch der Neubau eines Kindergartens.
Grundsätzlich wurde aus Kiel positiv vermerkt, dass Pinneberg sich bereits intensiv mit den Möglichkeiten zur Haushaltskonsolidierung auseinandersetzt, allerdings wurde auch einmal mehr darauf hingewiesen, dass diese Bemühungen bei weitem nicht ausreichen und erwartet wird, dass die Stadt kurzfristig eine konsequente Fortsetzung und Intensivierung der Haushaltskonsolidierung unternimmt.
Dabei wurden einmal mehr insbesondere die freiwilligen Leistungen angesprochen, obwohl klar ist, dass diese zum überwiegenden Teil in der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen begründet ist. Auch Kiel weiß: Die Umsetzung weiterer Konsolidierungsmaßnahmen erfordert Mut und Entschlossenheit, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Da die fatale Haushaltssituation allen Beteiligten nur zu bekannt ist, wurde bereits im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern von Politik und Verwaltung gegründet, um gemeinsam Möglichkeiten zur Haushaltskonsolidierung zu erarbeiten.
Bürgermeisterin Kristin Alheit: „Ich freue mich über diese sehr zügige und uneingeschränkte Genehmigung unseres Haushaltes durch das Innenministerium. Das gibt uns die Möglichkeit, die wichtigen Projekte wie zum Beispiel die Schaffung neuer Kindergarten-Plätze und die anstehenden Schulbau-Maßnahmen anzugehen.“