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12.03.2021    Kategorie: Rathaus & Politik, Startseite

Baumfällungen, Neuanpflanzungen von Bäumen, Baumschutzsatzung


Mit Ausnahme von Bäumen, welche durch Festsetzungen in Bebauungsplänen oder z. B. als Naturdenkmale geschützt sind, können im Rahmen der naturschutzrechtlichen Bestimmungen alle Bäume in der Stadt gefällt werden. Dies erfolgt entsprechend der Fällfristen ganz überwiegend im Winterhalbjahr. Eine ergänzende Baumschutzsatzung gibt es für die Stadt nicht.

Die durch die Stadt vorgenommenen Baumfällungen werden auf der Grundlage der dazu gegebenen fachlichen Standards, den Verpflichtungen der Stadt im Rahmen der Verkehrssicherung, den gesetzlichen Vorschriften und ggf. auf der Grundlage von Beschlüssen der politischen Gremien durchgeführt. Dies bedeutet, dass in den meisten Fällen auch in erheblichem Umfang Ausgleichspflanzungen erfolgen.

Die nachfolgenden Beispiele verdeutlichen dies:

Fahlt:
Die Stadt Pinneberg hat einen Forstbetriebsplan, welcher für zehn Jahre gilt.
In dem Plan werden die Waldbestände mit dem zu erwartenden Zuwachs, Baumarten und Altersstruktur ermittelt und die Durchforstungsmaßnahmen für die nächsten zehn Jahre festgelegt. In Abstimmung mit der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer werden die Maßnahmen dann durchgeführt. Dazu gehören unter anderem aktuell auch die Maßnahmen im Fahlt.

Rehmen:
Auf dem Gelände des ehemaligen Altenheimes wurden diverse Pappeln gefällt, da diese ihre Altersgrenze erreicht hatten und schon starke Morschungen hatten.

Bahnhof – Südseite:
Die überwiegende Anzahl der Bäume musste auf Grund ihres Alters gefällt werden.
Auf der Südseite der Straße An der Mühlenau wurde nach baumgutachterlichen Untersuchungen festgestellt, dass insbesondere die Robinien auf Grund ihres Zustandes keine allzu lange Lebensdauer mehr zu erwarten hatten und sie deshalb ebenfalls gefällt werden mussten.

Im Zuge der Umgestaltung des Bereiches  Bahnhofsvorplatz-Süd werden in der Wendekehre mit Parkplatz-West, auf dem P+R-Platz-Ostseite, im gesamten Straßenverlauf An der Mühlenau von Brücke bis zum Autohaus und insbesondere auf dem Bahnhofsvorplatz selbst deutlich mehr und standortgerechtere Bäume neu gepflanzt als im Bestand vorhanden waren.
Die Fällung der Bäume und die Neupflanzung von Bäumen entsprechen dem gültigen Bebauungsplan und dem von den städtischen Gremien beschlossenen Projekt „Neugestaltung des südlichen Bahnhofsumfeldes“.

Grundschule Thesdorf:

Für den Neubau der Grundschule Thesdorf mussten verschiedene Bäume gefällt werden, um den geplanten Neubau auf dem Grundstück realisieren zu können.
Der Neubau, die Beseitigung von Bäumen und der dementsprechend notwendige Ausgleich durch Neupflanzungen von Bäumen waren Gegenstand des Aufstellungsverfahrens der 1. Änderung des Bebauungsplanes 73, welcher von der Ratsversammlung als Satzung beschlossen wurde.
Dieses Beispiel verdeutlicht auch den Umfang der Baumfällungen und den entsprechend deutlich größeren Umfang der Neupflanzungen:
Gefällt wurden 22 Bäume (3 x Eiche, 2 x Ahorn, 1 x Buche, 14 x Linde, 1 x Ahorn, 1 x Buche).  
Als Ersatz sind 49 großkronige Laubbäume festgelegt worden, zum Teil direkt auf dem Gelände der Grundschule.  

„Ich bin froh, dass die Stadt sich so gut entwickelt und wir Neubauten und Neugestaltungen insbesondere im Bereich der Schulen und der Verkehrsinfrastruktur ermöglichen können. Für die dabei unvermeidliche Beseitigung von Bäumen werden in deutlich größerem Umfang Ersatzpflanzungen vorgenommen. Hinzu kommt, dass im Rahmen der Verpflichtungen der Stadt zur Verkehrssicherheit von Straßen, Wegen und Waldungen auf Grund der gegebenen fachlichen Standards Bäume entfernt oder ausgetauscht werden müssen“, so Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos).



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