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28.07.2020    Kategorie: Leben in Pinneberg, Startseite

Landesprogramm DigitalPakt SH - Sofortausstattungsprogramm

Eingang des Förderbescheides


„Der Förderbescheid für den Digitalpakt für die Schulen ist eingetroffen“, so Fachdienstleiterin für den Bereich Schulen Ellen Schülke. Pinneberg erhält, wie beantragt, über 235.000 €, die direkt den Schüler*innen zugutekommen, die sie am dringendsten benötigen.

Im April 2020 vereinbarte der Koalitionsausschuss des Bundes ein Sofortausstattungsprogramm für Schulen in Höhe von 500 Millionen Euro, um Schulen in die Lage zu versetzen, bedürftige Schüler*innen in der aktuellen Ausnahmesituation beim digitalen Unterricht zu Hause zu unterstützen. Dieses wurde gemeinsam mit den Ländern umgesetzt. Am 20.07.2020 trat die Richtlinie zur Vergabe der Finanzhilfen aus der Zusatzvereinbarung zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 (Sofortausstattungsprogramm) rückwirkend zum 16.03.2020 in Kraft. Die Mittel des Landesprogramms betragen insgesamt 18.728.930,00 EUR (Bundesmittel 17.026.300,00 EUR + ergänzende Landesmittel i. H. v. 10 %). Die Stadt Pinneberg erhält ein sog. Schulträgerbudget i. H. v. 235.862,00 EUR.

Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurde am 23.07.2020 gestellt. Der Zuwendungsbescheid über 235.862,00 EUR v. 27.07.2020 wurde schon am Montag darauf per E-Mail mitgeteilt.

Die Abstimmung mit den Schulen über die entsprechenden Endgeräte ist schon im Vorfeld erfolgt. Die Bestellung der Geräte wird bereits bearbeitet. Dabei nutzt die Stadt Pinneberg das Angebot für eine Sammelbestellung. Auf diese Weise kann der Zuwendungszweck, nämlich der Ausgleich sozialer Ungleichgewichte, auf die wirtschaftlichste Weise erreicht werden. Schüler*innen, deren Eltern es sich nicht leisten können, sie mit modernen Geräten auszustatten, erhalten leihweise von den Schulen ein mobiles Endgerät für ein Lernen zu Hause.
„Ich freue mich, dass unsere Schülerinnen und Schüler nun schnell und unbürokratisch bei ihren Lernerfolgen unterstützt werden können. Die Digitalisierung hat nicht erst durch die Pandemie in den Schulen Einzug gehalten, aber im Zuge dieser Krise sind Ungerechtigkeiten bei der Ausstattung der Kinder besonders ins Auge gefallen. Die Mittel des Sofortausstattungsprogramms sind eine nachhaltige Investition in die Zukunft. Bildung ist nicht mit Geld und Gold aufzuwiegen, aber Geld schafft in vielen Fällen – so auch hier – die nötigen Voraussetzungen“ betont Bürgermeisterin Steinberg.



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