Leben

LEBEN in PINNEBERG
31.03.2021    Kategorie: Startseite, Leben in Pinneberg

Maskenappell von der Bürgermeisterin und Bürgervorsteherin


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schon mehr als ein Jahr leben wir nun unter den Bedingungen, die durch die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus geprägt sind. Das ist wirklich eine lange, belastende Zeit und manchmal geht uns hinter unseren Masken die Puste aus. Dann möchte man alles hinwerfen und wünscht sich, alles möge so sein wie früher.

Auch wenn immer mehr von uns geimpft werden, so bald werden wir nicht mit einer Besserung rechnen können. Viele von uns haben in dieser Situation massive Sorgen. Der Job oder das Geschäft sind in Gefahr oder sogar schon verloren, die Ausbildung der Kinder ist erschwert. Einige sind erkrankt oder haben Krankheitsfälle in der Familie oder im Freundeskreis. Einige von uns haben sogar schon einen geliebten Menschen verloren. Wir fühlen mit Ihnen und tun, was in unserer Macht steht, um die Situation in Pinneberg zu erleichtern.

Leider haben auch eine Bürgervorsteherin oder eine Bürgermeisterin in dieser Krise nur geringe Handlungsmöglichkeiten. Aber es gibt etwas, das jede und jeder von uns tun kann. Wir können uns und unser Gegenüber schützen, so gut es eben geht. Wir können und müssen Abstand halten, sehr sorgfältig unsere Masken tragen und die Hygieneregeln einhalten. Das sind eigentlich alles kleine, fast banale Handlungen, aber sie können entscheidend sein, wenn es darum geht, ob wir gesund bleiben oder krank werden.

Besonders dort, wo wir vielen Menschen begegnen, ist es wichtig, sich selbst und die anderen vor Ansteckung zu schützen und eine Maske zu tragen. In der Innenstadt und rund um den Bahnhof ist dies verpflichtend. Bitte achten Sie darauf, stets eine saubere und gutsitzende Maske dabeizuhaben und setzen Sie sie dort auf, wo es vorgeschrieben ist, aber auch dort, wo es Ihnen selbst sinnvoll erscheint.

Niemand sollte in Panik verfallen und keiner muss sich zu Hause verkriechen, aber die Sorge kann eine freundliche Beraterin sein. Auch der Straßenverkehr ist gefährlich und deshalb nehmen wir nicht sorglos daran teil. Wir halten an der roten Ampel und bringen unseren Kindern bei, immer schön links-rechts-links zu schauen, ehe sie die Straße überqueren. Wir geben viel Geld für Sicherheitsgurte, Schutzhelme und Airbags aus und halten uns genau an die Straßenverkehrsordnung. Wir tun das, um gesund zu bleiben und um niemand anderen zu gefährden. Wir tun es klaglos, obwohl es manchmal lästig ist und Zeit und Geld kostet. Nie hört man jemanden sagen: „Jetzt habe ich mich lange genug an die Vorfahrtsregeln gehalten, nun muss auch mal Schluss sein!“

Vielleicht sollten wir damit anfangen, mit den Coronaregeln so zu leben, wie mit der Straßenverkehrsordnung. Ja, manchmal sind die Regeln lästig, manche kommen uns kleinlich vor und manche verstehen wir nicht einmal. Aber grundsätzlich stimmen wir mit ihnen überein und halten uns gerne daran, wenn wir so uns und andere schützen können.

Die Coronaregeln bestimmen schon lange unsere Welt und möglicherweise werden wir noch eine Weile mit ihnen leben müssen. Aber eines Tages in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, werden wir die Krise bewältigt haben. Die meisten von uns werden geimpft sein und wir werden uns wieder die Hände schütteln können. Wir werden gemeinsam feiern, Sport treiben, diskutieren oder ins Theater gehen können.

Es wird nicht alles so sein, wie es einmal war. In dieser Zeit der Pandemie haben wir erfahren, wie verletzlich wir sind. Wir haben erfahren, dass es auf jede und jeden von uns ankommt und das Solidarität und Rücksichtnahme Leben retten können. Es liegt eine Zukunft in Sicherheit und Wohlstand vor uns – wenn wir uns dafür einsetzen. „Bitte tragen Sie weiterhin Ihre Masken und halten Sie sich an die Hygieneregeln. Es ist so wenig und doch so wichtig. Passen Sie bitte auf einander auf“, appelliert Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk.

„Die Mutationen des Corona-Virus‘ machen mir große Sorgen. Lassen Sie uns unsere Anstrengungen verstärken und die Coronaregeln stets genauestens einhalten. Seien Sie bitte sehr vorsichtig“, ergänzt Bürgermeisterin Urte Steinberg.


Passen Sie weiter auf sich und auf einander auf und bleiben oder werden Sie gesund!

Natalina di Racca-Boenigk
Bürgervorsteherin

Urte Steinberg Bürgervorsteherin
Bürgermeisterin



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