Wirtschaft

WIRTSCHAFT
19.04.2016    Kategorie: Wirtschaft

Platz für Wachstum

Der Kreis Pinneberg sichert seine wirtschaftliche Spitzenposition mit der Entwicklung neuer Gewerbegebiete. Der Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer stellt ausgewählte Projekte vor.


Die Kreis Pinneberger Wirtschaftsförderer präsentierten sich wieder an ihrem gemeinsamen Messestand. Von links nach rechts: T. Becken, H. Poppner, S. Krappa.

Der Kreis Pinneberg ist seit vielen Jahren als Wirtschaftsstandort bei Unternehmern beliebt. Betrachtet man die Gründungsaktivitäten, so ist er die Nummer 1 im Norden. Kein Kreis in Schleswig-Holstein oder der Metropolregion Hamburg verzeichnet eine höhere Zahl an Unternehmens- anmeldungen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Untersuchung des Instituts für Mittelstandforschung (IFM).

Im Wettbewerb der 402 Kreise und kreisfreien Städte liegt der Kreis Pinneberg mit Position 18 im deutschlandweiten Wettbewerb ganz weit vorne. Der Kreis Pinneberg liegt in diesem Ranking zudem deutlich vor Hamburg, das mit Platz 36 aber einen ebenfalls ausgezeichneten Rang belegt.

Doch die große Beliebtheit des Kreises hat auch seine Schattenseite. Der Platz für Neuansiedlungen wird zunehmend knapper. In der Folge verschieben Unternehmen ihre Investitionen in neue Gebäude und Anlagen und wandern in andere Regionen ab. Wie hoch der Bedarf an neuen Flächen mittlerweile geworden ist, zeigen die Ergebnisse einer Studie, die von der Regionalen Kooperation Westküste in Auftrag gegeben wurde. Danach werden bis 2030 im Kreis Pinneberg rund 194 Hektar Gewerbefläche benötigt. Dagegen steht ein bebaubarer Bestand von nur knapp 27 Hektar. Die benötigte Fläche im dicht besiedelten, weitgehend verstädterten Kreisgebiet zu mobilisieren ist eine große Herausforderung, an der die Städte und Gemeinden, unterstützt von der kreiseigenen WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, mit Hochdruck arbeiten. In den Städten und Gemeinden sind mittlerweile zahlreiche Gebietsentwicklungen angeschoben worden, so dass auf Sicht wieder deutlich mehr Bauland für Gewerbefläche angeboten werden kann.

Anlässlich der Wirtschaftsmesse b2b Nord in Hamburg Schnelsen berichteten die Mitglieder des Arbeitskreises der Wirtschaftsförderer aus dem Kreis Pinneberg über ausgewählte Projekte:

Manuel Baehr, Leiter des Fachdienstes Wirtschaft und Steuern der Stadt Wedel, zuständig für die Wirtschaftsförderung:
„Die Stadt Wedel verfügt aktuell mit dem BusinessPark Elbufer über 135.000 m² an freien Gewerbeflächen, die direkt an der Hamburger Stadtgrenze gelegen sind. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig und die Erschließung ausgeschrieben. Erste erschlossene Teilflächen werden im November 2016 zum Verkauf stehen. Es gibt bereits konkrete Planungen von Unternehmen zur Bebauung von größeren Teilflächen, über die auch bereits in der örtlichen Presse berichtet wurde („elbcube 5“)“.

Stefan Krappa, Wirtschaftsförderer Stadt Pinneberg
„Durch die Westumgehung, die im Bau ist, werden wir ab 2019 in den geplanten Gewerbegebieten Müssentwiete und Ossenpadd auf etwa 35 Hektar Firmen ansiedeln können. In der Parkstadt Eggerstedt haben wir aktuell noch 20.000 qm städtische Gewerbegrundstücke im Angebot plus ein sofort beziehbares Bestandsgebäude mit 3.500 qm Nutzfläche. Das Gewerbe ist hier über einen Bebauungsplan gesichert, ebenso in der Müssentwiete

Thomas Becken, Wirtschaftsförderer der Stadt Elmshorn:
„Konkret plant die Stadt Elmshorn ein neues Gewerbegebiet an der A 23 in einer Größenordnung von ca. 20 ha. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sollen baldmöglichst geschaffen werden, um auch vor allem Elmshorner Unternehmen die Möglichkeit der Erweiterung vor Ort zu bieten. Daneben wird dieses Gewerbegebiet auch für auswärtige Unternehmen interessant sein.“

Harald Poppner, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Rellingen
„In Rellingen stehen in naher Zukunft acht Hektar Gewerbefläche in dem neu geschaffenen Gewerbegebiet Tangstedter Chaussee für ansiedlungswillige Unternehmen zur Verfügung:“

Dr. Harald Schroers,  Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg GmbH
„Konkret planen wir neue Gewerbestandorte an der B4 und A7. Wir haben dort größere Flächen aufgekauft, die wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden entwickeln wollen. Bis Ende 2017 rechnen wir hier mit neuen baureifen Grundstücken in einer Größenordnung von insgesamt 150.000 m². Zusätzlich verdichten wir in unseren bestehenden Gewerbegebieten und prüfen derzeit eine etwa 3ha große Erweiterung in einem unserer Standorte an der A23.“



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