Geschichte

STADT & GESCHICHTE
25.08.2021    Kategorie: Stadt und Geschichte, Startseite

Verkehrssituation im Quellental


Die Verkehrsinitiative Quellental fordert die Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Besonders von der Aufbringung von Piktogrammen auf die Straßenoberfläche versprechen sich die engagierten Quellentaler*innen eine spürbare Verbesserung der Verkehrssituation.

Auch aus Sicht der Stadtverwaltung ist es bedauerlich, dass der Verkehr, hier vor allem der Au-toverkehr, als so belastend empfunden wird. Die Sorge um die schwächeren Verkehrsteilnehmer, besonders die um die Kinder, ist Leitgedanke jeder Stadtplanung. Es ist wichtig, die Themen Verkehrssicherheit und Tempolimit immer wieder in der Öffentlichkeit zu diskutieren und dadurch die Sensibilität für die Verantwortung jedes Einzelnen zu stärken.

„Für Verkehrssicherheit sind alle Teilnehmenden verantwortlich“, so Bürgermeisterin Steinberg. „Die von der Initiative genannten Straßen befinden sich in einer Tempo 30 Zone. Hier haben sich alle Verkehrsteilnehmer*innen, insbesondere die Autofahrenden, an die Regelungen der Straßenverkehrsordnung zu halten (u.a. Mindestabstand zu Radfahrenden). Wenn diese Regeln eingehalten werden, ist eine gute Sicherheit gegeben, insbesondere für Fahrradfahrende“

Selbstverständlich gibt es zusätzliche Möglichkeiten, der Einhaltung der Verkehrsregeln etwas Nachdruck zu verschaffen.

Daher hat die Verwaltung für den Bereich Quellental bereits ein umfangreiches Gutachten mit dieser Fragestellung in Auftrag gegeben und die darin aufgeführten Maßnahmen dem Ausschuss Stadtentwicklung am 25.8. 2020 zur Entscheidung vorgelegt. (DS 19/256/01). Auch wurde dem Ausschuss eine grundsätzliche Empfehlung für die Einrichtung von Fahrradstraßen im Stadtgebiet vorgelegt (DS 20/156). Beide Beschlussvorschläge befinden sich noch im grundsätzlichen Diskussionsprozess. Hierbei sind auch Arbeitsgespräche mit der Polizei und der Feuerwehr sowie dem ADFC geführt worden.

Die Auswirkungen der Besiedelung des ehemaligen Ilo Geländes werden von der Verkehrsinitiative Quellental und der Stadtverwaltung unterschiedlich eingeschätzt. Bei der Erschließung des Geländes und vor allem bei der Planung des Bahnhofsumfeldes wurde die mögliche Belastung der umliegenden Wohngebiete bedacht.  

Während der Zeit der gewerblichen Nutzung des ehemaligen Ilo Geländes gab es dort in großem Umfang Ziel- und Quellverkehr von LKWs aber auch von Nutzern der Verwaltungsgebäude, z.B. der Grone Schule. Zukünftig wird ein Durchgangsverkehr für LKWs auf dem Bahnhofs-vorplatz Süd ausgeschlossen und damit eine erhebliche Entlastung im Bereich Osterholder Allee, Manfred von Richthofen Straße erreicht. Die Durchfahrt über den zukünftigen Bahnhofsvorplatz wird nur in Schrittgeschwindigkeit möglich sein. Damit ist dieser Weg auch für den PKW Verkehr eher unattraktiv.

Die Verwaltung geht davon aus, dass wegen der guten Anbindung an den ÖPNV eine große Zahl der Einwohner*innen des neu zu entwickelnden Gebietes „Ilo –Park“ auf ein KFZ verzichten oder es nicht für die täglichen Wege nutzen wird.

„Es ist mir außerordentlich wichtig, die Verkehrssituation im gesamten Stadtgebiet so sicher und störungsfrei wie möglich zu gestalten. Welche Auswirkungen die Maßnahmen im Alltag haben, wissen diejenigen am besten, vor deren Haustür die Autos vorbeifahren. Wir müssen darüber in beständigem Austausch bleiben. Die sehr konstruktive Kritik der Initiative hilft Politik und Verwaltung, Vor-und Nachteile des eingeschlagenen Weges wiederholt zu überprüfen“, betont Bürgermeisterin Urte Steinberg.



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