Geschichte

STADT & GESCHICHTE
06.05.2021    Kategorie: Leben in Pinneberg, Rathaus & Politik, Stadt und Geschichte, Startseite

8. Mai – Tag der Befreiung


Auch in diesem Jahr wird die geplante gemeinsame Gedenkfeier zum 8. Mai der Kirchen und der Stadt Pinneberg nicht stattfinden. Pinneberger*innen hätten in diesem Rahmen gemeinsam des Endes des zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus gedenken können. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Maßnahmen für die Pandemiebekämpfung ist dies leider nicht möglich. Schon im letzten Jahr musste die Feier aus diesem Grund abgesagt werden.

Stattdessen werden die Kirchen am 8. Mai um die Mittagszeit mit einem Friedensgeläut an den Tag des Kriegsendes und der Befreiung vom Faschismus erinnern.

Die Glocken läuten zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt. Sie läuten, um die Menschen in Pinneberg zu gemeinsamem Handeln aufzufordern: Wir treten für den Frieden ein. Wir lassen nicht zu, dass Menschen anderer Herkunft und Nationalität ausgegrenzt werden.

Die Glocken läuten zum Gedenken an die unfassbaren Verbrechen, die Deutsche in der Zeit des Nationalsozialismus begangen haben. Sie läuten zur Mahnung, dass dies nie wieder geschehen darf. Wir gedenken der Täterinnen und Täter mit Scham und in Demut. Sie haben damals mitgemacht, profitiert, geschwiegen. Sie waren unsere Vorfahren. Wir kennen ihre Namen. Ihre Schuld ist nicht unsere Schuld, aber sie mahnt uns ewig zur Verantwortung für unser heutiges Handeln in der Achtung aller Menschen.

Die Glocken läuten als Zeichen von Dankbarkeit und Freude über die lange Friedenszeit in Mitteleuropa. Der Krieg ist vorbei. Wir leben in Frieden, Freiheit und Demokratie.

„Wir feiern am 8. Mai den Sieg der Demokratie über die Diktatur, den Sieg der Freiheit über die Barbarei,“ betont die Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) „Es ist an uns, die vor über sieben Jahrzehnten leidvoll erfahrenen Erkenntnis für uns und alle nachfolgenden Generationen am Leben zu erhalten: Nie wieder Krieg! ‘“

„Ein geeintes Europa ist die beste Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Wir müssen aus der Geschichte lernen – jeden Tag auf’s Neue. Es kann keinen Schlussstrich geben“ erklärt die Bürgervorsteherin Frau di Racca-Boenigk (CDU).

„Ein Leben in Frieden liegt in und an uns. Im Großen wie im Kleinen. Deutschland hat seit 1945 erfahren können, dass es gut in Frieden mit seinen Nachbarn leben kann. An vielen Orten der Erde herrschen heute Krieg, Gewalt, Vertreibung. Als wirtschaftlich starkes Land müssen wir für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit für Menschen in Kriegsregionen und unterdrückerischen Staaten eintreten.“ ergänzt Propst Thomas Drope.



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