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Mobilitätskonzept: Bürger*innen können bei Workshop Ideen und Wünsche äußern

Am 10. Mai im Rathaus

Die Stadt Pinneberg lässt derzeit ein Mobilitätskonzept erstellen. Ein externes Büro macht dazu eine umfangreiche Bestandsaufnahme und bindet auch die Pinnebergerinnen und Pinneberger intensiv in das Verfahren ein. Am Ende soll ein Konzept stehen, das Maßnahmen und Empfehlungen für eine stadtverträgliche Mobilität enthält und dabei alle Verkehrsteilnehmer*innen berücksichtigt.

Im Rahmen der Erstellung wird es nun einen ersten Beteiligungsworkshop geben. Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 10. Mai, in das Pinneberger Rathaus eingeladen. Die rund dreistündige Veranstaltung, die um 15 Uhr im Ratssitzungssaal beginnt, ist zweigeteilt. Zunächst geht es darum, grundlegende Fragen zum Mobilitätskonzept zu beantworten, beispielsweise zu Zielen und Inhalten des Konzepts. Auch der Zeitplan sowie die Art und Weise der Beteiligung werden erläutert.

Beteiligung ist anschließend das Stichwort für den zweiten Teil der Veranstaltung, denn in diesem wird es Workshop-Arbeit in Kleingruppen geben. Dabei soll für die Pinneberger Ortsteile zuerst gesammelt werden, welche Probleme es gibt, bevor mögliche Maßnahmen notiert und gruppiert werden. Schließlich soll eine Ideen- und Maßnahmenliste entstehen, die zudem priorisiert wird.

Um eine Anmeldung zu dem Workshop wird gebeten. Dies ist über die Webseite https://pinneberg.macht-zukunft.de möglich, dort sind auch weitere Informationen zum Mobilitätskonzept zu finden.

„Das Thema Mobilität bewegt viele Menschen in Pinneberg. Und das zu Recht, denn eine zeitgemäße Mobilität, die alle Verkehre und Bedarfe berücksichtigt, trägt wesentlich zu einer lebenswerten Stadt bei. Im Rahmen der Konzepterstellung werden wir den Blick dementsprechend auf die gesamte Stadt richten. Ob Fußwege, Radwege, Parkplätze oder Straßen, alles wird betrachtet. Am Ende soll ein Konzept stehen, das es uns ermöglicht, alle Mobilitätsarten unter einen Hut zu bringen“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. Der Verwaltungschef betont: „Besonders wichtig ist uns ein umfangreicher Beteiligungsprozess. Und diesen starten wir nun mit dem Workshop. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

Im Anschluss an den Workshop wird der sogenannte Ideenmelder freigeschaltet. Auf einer interaktiven Karte kann dabei jeder und jede vermerken, wo es seiner beziehungsweise ihrer Meinung nach Probleme gibt und welche Änderungswünsche bestehen. Auch per E-Mail an Mobilitaetskonzept@stadtverwaltung.pinneberg.de können jederzeit Hinweise und Ideen eingebracht werden. Geplant ist, dass nach weiteren Abstimmungs- und Diskussionsprozessen schließlich Ende des Jahres das Mobilitätskonzept vorliegt.