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Bau des neuen Zentralklinikums in Pinneberg: Entwurf für B-Plan liegt vor

Politik berät am 25. März: Die Planungen für das neue Zentralklinikum am Ossenpadd in Pinneberg schreiten weiter voran. Nunmehr liegt der Entwurf des Bebauungsplans 99 vor. 

Er enthält die planungsrechtlichen Festsetzungen für den Bereich und soll vom zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung in der Sitzung am 25. März beschlossen werden. Anschließend werden die Unterlagen öffentlich ausgelegt, innerhalb eines Monats können dann Stellungnahmen zu den Plänen abgegeben werden.

„Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Bau des neuen Klinikums mit Gesundheitscampus für den Kreis Pinneberg“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. „Der nun vorgelegte B-Plan-Entwurf ist das Ergebnis umfangreicher planerischer Arbeiten. Es hat Workshops, Anwohnerversammlungen, Arbeitsgespräche und -treffen sowie die Beteiligung von externen Büros gegeben. So wollen wir gewährleisten, in Sachen Krankenhausbau die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu schaffen.“

Vormals war auf dem Areal Gewerbe geplant. Um den Bau eines Klinikums mit Gesundheitscampus zu ermöglichen, wurden die baulichen Festsetzungen im B-Plan aktualisiert. In die nun fertiggestellten Planunterlagen sind die Ergebnisse des aktualisierten Verkehrsgutachtens, der schalltechnischen Untersuchung, des Entwässerungskonzepts, der faunistischen Kartierung, des Bodenschutz- und Bodenmanagementkonzeptes und der Luftschadstoffuntersuchung eingeflossen.

Das Ergebnis dieser Arbeiten und der zahlreichen Abstimmungen hat alle Belange und Interessen überzeugend berücksichtigt und sehr gut austariert. Rund um die Klinik ist unter anderem ein großzügiger Grünstreifen vorgesehen. Der Ossenpadd soll im Bereich des Krankenhauses erhalten bleiben, seine Nutzung wird künftig aber Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sein. Parallel dazu ist eine neue Erschließungsstraße für die Zufahrt zum Klinikum vorgesehen. Die Straße führt zudem weiter in Richtung Kummerfeld und den nördlich des Klinikums gelegenen Gewerbebereich. Weiter ist geplant, den Osterloher Weg als Durchfahrtsstraße zum Ossenpadd für den Kfz-Verkehr zu sperren. Von der Elmshorner Straße aus soll es eine Notzufahrt zum Krankenhaus geben, die ausschließlich von Rettungswagen genutzt werden darf.

„Uns ist sehr wichtig, die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner zu berücksichtigen. Aus diesem Grund hat es mittlerweile drei Anwohnerversammlungen gegeben, die allesamt sehr konstruktiv waren. Verwaltung und Regio Kliniken-Vertreter haben dabei Fragen beantwortet und Anregungen aufgenommen“, sagt Bürgermeister Voerste. Er betont: „Transparenz und Beteiligung sind das A und O in diesem gesamten Verfahren. Entsprechend eng ist auch der Kontakt zur Politik. Die politisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter werden regelmäßig über die Planung informiert.“

Zusätzlich lädt die Stadt Pinneberg schon jetzt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 08.04., 18 Uhr, in den Ratssitzungssaal ein. „Wir werden dort erneut über den B-Planentwurf informieren und etwaige Fragen beantworten“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. „Alle Unterlagen zum B-Plan-Entwurf 99 sind auch ab Montag, 17.03., in unserem Ratsinformationssystem Allris öffentlich einsehbar.“

Sollten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung am 25. März zustimmen, beginnt nach den Osterferien am 28. April die sogenannte öffentliche vierwöchige Auslegung der Planunterlagen samt Beteiligung der betroffenen Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange. Ist diese beendet, werden die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet, abgewogen und je nach Erfordernis im weiteren Verfahren berücksichtigt. Der finale B-Plan 99 könnte Ende des Jahres fertiggestellt sein und der Pinneberger Politik zur Beschlussfassung vorgelegt werden.