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Umbau der Ernst-Paasch-Halle zum Kulturzentrum startet

Historisches Gebäude wird umfassend saniert

In diesen Tagen startet die Sanierung und Modernisierung der Ernst-Paasch-Halle. Entstehen wird in den kommenden Monaten ein Kulturzentrum im Herzen Pinnebergs, in dem vielfältige Veranstaltungen stattfinden können. Bürgermeister Thomas Voerste sagt anlässlich der beginnenden Arbeiten: „Ich freue mich, dass es nun los geht. Der Weg bis hierher war lang und teilweise steinig. Doch das Ziel war stets, ein für Pinneberg stadtgeschichtlich sehr wichtiges Gebäude zu erhalten und fit für künftige Nutzungen zu machen. Das wird jetzt geschehen und unsere Stadt damit einen weiteren wichtigen Anlaufpunkt für Veranstaltungen aller Art erhalten.“

Die nun anstehenden Arbeiten in der Ernst-Paasch-Halle sind umfangreich. So müssen bei dem historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude – errichtet im Jahr 1891 – viele Bereiche von Grund auf erneuert werden. Dazu zählen unter anderem das Dach und die Fenster, die Heiz- und die Lichttechnik. In einem ersten Schritt werden in den kommenden Wochen der Rückbau der alten Haustechnik und der Verkleidung erfolgen. Zudem wird der Boden der früheren Sporthalle entfernt, eine neue tragfähige Sohle erstellt und die Dachabdichtung instandgesetzt. Deutlich sichtbar wird sich der Innenraum verändern. Ziel ist, dessen ursprüngliche Form wiederherzustellen. Dazu werden die Arbeiter*innen in einem ersten Schritt zunächst die frühere Zuschauergalerie öffnen.

Den Auftrag, die Sanierung der Ernst-Paasch-Halle zu planen, hat das Büro Butzlaff + Tewes, erhalten. Die ersten Skizzen hatten die Architekten im Sommer des vergangenen Jahres präsentiert. Demnach könnte es in der Halle bis zu 196 Sitzplätze geben, für Aufführungen sind aufgrund des Bühnenaufbaus bis zu 179 Sitzplätze möglich. Die Kosten für den Umbau, der zum Jahresende 2025 abgeschlossen sein soll, beziffert das Büro auf rund 2,1 Millionen Euro. Entsprechende Haushaltsmittel sind eingeplant. Aus einem Bundesprogramm wird es eine Förderung in Höhe von 590.000 Euro geben.

„Ich muss gestehen, ich bin schon sehr gespannt, wie die Ernst-Paasch-Halle aussehen wird und ich weiß, dass sich auch sehr viele Pinnebergerinnen und Pinneberger auf das neue Kulturzentrum freuen“, sagt Bürgermeister Voerste.

Damit die Arbeiten zum Umbau des Gebäudes reibungslos vonstattengehen können, gibt es in der Lindenstraße ab sofort kleine Einschränkungen. So muss der Gehweg vor der Ernst-Paasch-Halle gesperrt werden, ebenso einige Parkplätze in dem Bereich. Damit Fußgängerinnen und Fußgänger die Straße sicher überqueren können, werden zwei provisorische Zebrastreifen eingerichtet.