Kita Waldenau: Arbeiten zur Aufstellung der Containeranlage starten
Das Gebäude der evangelischen Kindertagesstätte in Pinneberg-Waldenau wird abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt. Während die Planungen dafür weiter voranschreiten, wird parallel intensiv an der Unterbringung der Kinder während der Übergangszeit gearbeitet. Sie wird bekanntermaßen in Mobilbauten direkt auf dem Kita-Gelände erfolgen, für deren Aufstellung in den kommenden Tagen die Baugrunderkundungen starten. Rund zehn Wochen nach Erteilung der Baugenehmigungist dann mit der Aufstellung der Module zu rechnen.
„Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein investiertmit dem Neubau nachhaltig in die Zukunft der Kinderbetreuung in Pinneberg-Waldenau. Mit der jetzt gefundenen Übergangslösung stellen wir sicher, dass wir den Kindern und ihren Familien während der gesamten Bauphase eine verlässliche Betreuung in gewohnter Umgebung bieten können“, sagt die für Kitas zuständige Pröpstin Anja Botta vom Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein.
„Ich freue mich sehr, dass es weiter voran geht“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. Der Pinneberger Verwaltungschef lobt ausdrücklich den Prozess der vergangenen Monate, bei dem sich alle Beteiligten – Vertreter des Kirchenkreises Hamburg West/Südholstein, der Stadtverwaltung sowie Elternvertreter – mehrfach an einen Tisch gesetzt hatten. „Wir haben eine gute Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind und die vor allem zum Wohl der Kinder ist“, betont Thomas Voerste.
Das Gebäude der evangelischen Kindertagesstätte in Pinneberg-Waldenau wird abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt.
Regelmäßig hat es in den vergangenen Monaten Gespräche im Rathaus der Stadt Pinneberg zur Kita in Waldenau gegeben. Am jüngsten Treffen haben Pröpstin Anja Botta (von links), Elternvertreterin Nicole Haar, Fachbereichsleiter Heiner Koch, Bürgermeister Thomas Voerste, Elternvertreter Jakob Steffen, Kita-Leiterin Barbara Schimanski und Kris Heitmann, Geschäftsführer von bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN, teilgenommen.
Planungen für Übergang und Neubau laufen parallel
Kris Heitmann, Geschäftsführer von bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN erläutert den aktuellen Stand: „Die Planungen für die Übergangszeit und den späteren Neubau laufen jetzt parallel. Besonders wichtig ist uns dabei der nachhaltige Ansatz: Die Mobilbauten werden direkt auf dem Kita-Gelände errichtet, sodass die Kinder ihr gewohntes Außengelände weiter nutzen können. Beim späteren Neubau setzen wir konsequent auf Zukunftsfähigkeit – mit einem geplanten Holz-Hybrid-Bau, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage.“ bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN ist ein Werk des Kirchenkreises Hamburg-West/ Südholstein. Dort ist die komplette Immobilien-Expertise gebündelt. „Das ist im kirchlichen Kontext einmalig in ganz Deutschland“, so Heitmann.
Sobald die Baugrunderkundungen abgeschlossen sind, sollen die Fundamente für die Übergangsbauten errichtet werden. Dies könnte nach aktuellem Zeitplan Ende März oder Anfang April geschehen. Einziehen in die neuen Räumlichkeiten können die Mädchen und Jungen voraussichtlich im Sommer. Bis dahin werden sie weiterhin im Bestandsgebäude betreut. Zum Wohl der Kinder und Mitarbeitenden gibt es dort engmaschige Luftmessungen, die Ergebnisse sind – wie zuletzt auch – weiterhin unauffällig.
Kita-Team blickt optimistisch nach vorne
Die Leitung Barbara Schimanski und Nicole Bartels sowie das pädagogische Team der Kita Waldenau waren von Anfang an in die Neubau-Planungen involviert. „Wir sind in der Kita schon voller Tatendrang und freuen uns auf die kommende aufregende Zeit. Da die Mobilbaulösung auf dem bisherigen Grundstück entstehen wird, können wir alle bisherigen pädagogischen Angebote weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen“, sagt Barbara Schimanski. „Die Mobilbaulösung werden die Pädagogen in unserem Haus in neue liebevoll eingerichtete Räumlichkeiten verwandeln, da sind wir uns sicher", ergänzt Nicole Bartels.
Sehr positiv äußern sich auch die Elternvertreter. „Der Übergangsstandort in Waldenau-Datum vor Ort erweist sich für uns als optimale Lösung, die unseren Kindern und den pädagogischen Mitarbeitenden sowohl vor als auch während der Bauphase eine vertraute, sichere und anregende Umgebung bietet“, sagt Nicole Haar. Und Jakob Steffen betont: „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die zielführende und konstruktive Zusammenarbeit, die diesen wichtigen Schritt zur Realisierung des dringend notwendigen Neubaus möglich gemacht hat.“
Die Mobilbauten, in denen die Kinder künftig betreut werden, bieten alles, was auch ein reguläres Gebäude bietet. Die Räume für die vier Kita-Gruppen sowie die Vorschulgruppe sind jeweils mehr als 50 Quadratmeter groß. Jede Gruppe hat zudem wie gehabt ihr eigenes WC und jeweils eine eigene Garderobe, in denen die Kleidung der Jungen und Mädchen bequem untergebracht werden kann. Außerdem stehen in den Mobilbauten Lagerbereiche, ein Pausenraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein Bürobereich zur Verfügung.