Für eine gute Zukunft der Kita Waldenau: Alle Beteiligten ziehen an einem Strang
Das Gebäude der evangelischen Kindertagesstätte in Pinneberg-Waldenau ist baulich abgängig und wird durch einen modernen Neubau ersetzt. Vordringliche Aufgabe ist es nun, die Zeit bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes bestmöglich zu überbrücken und die Planungen dafür rasch voranzutreiben. Aus diesem Grund haben sich alle Beteiligten – Vertreter des Kirchenkreises Hamburg West/Südholstein, der Verwaltung sowie Elternvertreter – jüngst zum gemeinsamen Gespräch im Pinneberger Rathaus getroffen.
„Dabei ist deutlich geworden, dass kommunikativ in der Vergangenheit nicht alles gut gelaufen ist“, betont Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste. Nach dem sachlichen und zielführenden Gespräch im Rathaus, richtet der Verwaltungschef gemeinsam mit den Vertretern des Kirchenkreises und den Elternvertretern den Blick nun jedoch nach vorn. „Wir ziehen alle an einem Strang, um für die Kinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Lösung für die Übergangszeit zu finden“, sagt Bürgermeister Voerste.
Pröpstin Anja Botta betont: „Um nun auch die Planung und Umsetzung des neuen Gebäudes zügig voranzubringen, brauchen wir die Entscheidungen der Politik, die wir für September und Oktober erwarten. Am Ende geht es uns allen ja darum, bald neue Räume für die Kita Waldenau zu errichten.“
Die aktuellen Planungen sehen vor, bis zum Einzug in die neuen Kita-Räume, vor Ort eine Zwischenlösung mit Containern zu schaffen. „Leider haben auch die Container eine Lieferzeit von bis zu zwölf Monaten“, erläutert Heiner Koch, Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport bei der Stadt Pinneberg. Die Mitarbeiter*innen des bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN um Geschäftsführer Kris Heitmann werden nun prüfen, welche Möglichkeiten zur zeitnahen Verbesserung des Zustands des Bestandgebäudes bestehen. bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN ist ein rechtlich unselbständiges Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein und bündelt alle seine Bau- und Immobilientätigkeiten.
Die Elternvertreter Sonja Peters, Martin Heller und Jakob Steffen betonen: „Wir Elternvertreter sind dankbar für die Verabredung eines kontinuierlichen Miteinanders und werden weiterhin aktiv für unsere Kinder mitwirken. Wir sind zuversichtlich, dass die Verantwortlichen den Ernst der Lage erkannt haben und hoffen nun, dass sich schnell und nachhaltig eine Verbesserung für unsere Kinder hier in Waldenau einstellt.“
Bürgermeister Thomas Voerste betont: „Besonders wichtig ist mir, die Eltern bei dem nun vor uns liegenden Prozess mitzunehmen. Wir haben deswegen verabredet, dass wir uns in dieser Konstellation, also Kirchenkreis, Stadtverwaltung und Elternvertreter, künftig regelmäßig treffen werden.“