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Gemeinsam für ein starkes Miteinander

Demokratiekonferenz 2025

Gemeinsam für ein starkes demokratisches Miteinander in Pinneberg

Am 1. Oktober 2025 fand in der Volkshochschule Pinneberg die dritte Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Pinneberg statt. Rund 60 Teilnehmende aus Verwaltung, Politik, Bildung, Jugend(sozial)arbeit, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Initiativen kamen zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Situations- und Ressourcenanalyse auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für die Demokratieförderung vor Ort zu entwickeln.

Bürgermeister Thomas Voerste betonte in seinem Grußwort: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass wir uns einbringen, dass wir zuhören, diskutieren und auch unterschiedliche Positionen respektieren. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten schärfer werden und Vertrauen manchmal brüchig erscheint, ist es umso wichtiger, Räume wie diesen zu schaffen – Räume des Austauschs, der Verständigung und des gemeinsamen Gestaltens.“

Einen zentralen Bestandteil der Konferenz bildete das World-Café, in dem die Teilnehmenden an verschiedenen Themen über Herausforderungen, bestehende Handlungsansätze und vorhandene Ressourcen diskutierten. Thematisch ging es unter anderem um den Umgang mit Demokratieverdrossenheit und rechtsextremen Tendenzen, um gesellschaftliche Vielfalt und Migration sowie um Konflikte im öffentlichen Raum, etwa zwischen unterschiedlichen Generationen oder Nutzer*innengruppen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass viele Herausforderungen miteinander verknüpft sind und einfache Lösungen selten ausreichen.

Gleichzeitig zeigten die Diskussionen, wie viele engagierte Menschen, Projekte und Netzwerke es in Pinneberg bereits gibt. Zahlreiche bestehende Angebote von politischer Bildungsarbeit über Jugendarbeit bis hin zu Beratungs- und Beteiligungsformaten wurden als wichtige Ressourcen benannt. Als zentrale Bedarfe kristallisierten sich unter anderem der Wunsch nach besserer Vernetzung, mehr niedrigschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten sowie einer stärkeren Ansprache junger Menschen heraus.

Die Ergebnisse des World-Cafés flossen direkt in die lokale Situations- und Ressourcenanalyse ein. Diese bildet eine wichtige Grundlage, um die zukünftige Arbeit der Partnerschaft für Demokratie noch zielgerichteter an den realen Bedarfen in Pinneberg auszurichten. Die fertige Analyse wurde Anfang 2026 veröffentlicht und setzt Impulse für neue Projekte, Kooperationen und Beteiligungsformate.

Die Demokratiekonferenz machte deutlich: In Pinneberg gibt es viel Engagement, fachliche Kompetenz und den gemeinsamen Willen, Demokratie aktiv zu stärken: jetzt und in Zukunft!