Rede der Bürgervorsteherin zum Volkstrauertag

Die Bürgervorsteherin der Stadt Pinneberg, Frau Natalina di Racca-Boenigk, und die Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg, Frau Urte Steinberg, haben gestern gemeinsam anlässlich des Volkstrauertages am Heimatstein der Vertriebenen im Drosteipark den Gefallenen und den zivilen Opfern aller Kriege gedacht.

Die Bürgermeisterin verlas die Totenehrung und würdigte die Gefallenen und Vermissten, die Bürgervorsteherin erinnerte in ihrer Rede an das schwere Schicksal der Menschen, die in ihren kriegszerstörten Häuser geblieben sind. Denn Sie gehörten ebenso zu den Opfern des Krieges, wie die Gefallenen und Versehrten. Sie lebten unter meist schwierigen Verhältnissen und gleichzeitig lag der Wiederaufbau ihrer Heimat wesentlich in Ihren Händen.

„Wir möchten mit diesem Volkstrauertag ein Zeichen für unsere Freundinnen und Freunde in der Ukraine setzen. Für die Menschen, die in den zerstörten Städten und Dörfern verblieben sind. Für die Menschen, die einen Krieg mit Verlust und Gewalt durchmachen und in ihrer Heimat erleben müssen, von dem Europa geglaubt hat, dass er nicht mehr möglich sein würde“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg.

 

Im Anhang finden Sie die Rede der Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk im Wortlaut.

Neben der Bürgervorsteherin und Bürgermeisterin waren Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, der Politik, der Unternehmer, der Bürgerinnen und Bürgern und der Landsmannschaft Schlesien zugegen. Die Anwesenden legten zwei Kränze, Blumen und Kerzen nieder. Alle weiteren Gefallenendenkstätten im Stadtgebiet wurden mit Gestecken bedacht.