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Pressemitteilungen

20 Jahre Kinder- und Jugendbeirat in Pinneberg – ein guter Grund zum Feiern!

Seit 20 Jahren setzen sich in Pinneberg Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren für die Interessen ihrer Altersgenossen ein. Als Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats (KJB) bringen sie in den politischen Gremien der Stadt ihre Wünsche, Sorgen und Ideen ein und suchen gemeinsam mit den Kommunalpolitikern und der Verwaltung nach guten Lösungen. „20 Jahre KJB Pinneberg, das ist ein guter Grund, dieses Engagement zu feiern“, sagt Julia Ohly, aktuelle Vorsitzende des KJB. Aus diesem Grund werden alle ehemaligen KJB-Mitglieder und Interessierten zu einer Jubiläumsveranstaltung für Samstag, 9. November, 16 Uhr in das Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus (GSH), Bahnhofstraße 8 in Pinneberg, eingeladen.

„Gemeinsam feiern und ins Gespräch kommen, auf das Erreichte zurückblicken und vielleicht auch noch Ideen für die Zukunft entwickeln“, skizziert Julia Ohly den Plan für die Feier. „Wir freuen uns auf viele Gäste und bitten für unsere Planung um Anmeldung“, erläutert sie. Möglich ist das bis zum 25. Oktober per E-Mail an pf-stadtjugendpfleger@stadtverwaltung.pinneberg.de.

In der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein (§ 47 f) ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, festgelegt. Die praktische Umsetzung erfolgte in Pinneberg im Jahr 2004 in Form der Gründung eines Kinder- und Jugendbeirates. Aktuell besteht er aus 10 Mitgliedern. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, im November 2025 steht die nächste Wahl an.

Der KJB hat eine eigene Satzung, Geschäftsordnung und Wahlordnung als Grundlage seines Handelns. In der Ratsversammlung und in den Fachausschüssen der Stadt sind je zwei Mitglieder des KJB vertreten, um dort ihr Antrags- und Rederecht für ihre Themen wahrzunehmen. Eigene Projekte, Mitwirken bei Veranstaltungen und Netzwerken rundet das Arbeitsprofil ab. Pädagogisch-organisatorisch begleitet wird der KJB Pinneberg vom Stadtjugendpfleger, Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie seit einigen Jahren mit einem „FSJ Politik“.

„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist heutzutage wichtiger denn je. Denn viele Entscheidungen wirken sich nicht unmittelbar aus, sondern betreffen künftige Generationen“, sagt der Erste Stadtrat Jens Bollwahn. „Ich freue mich deswegen, dass wir in Pinneberg einen sehr engagierten KJB haben und dass dieses Engagement im Rahmen des 20. Geburtstages würdig gefeiert wird.“