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Sprechstunde für Menschen mit Sehverlust im Pinneberger Rathaus
Die Stadt Pinneberg setzt ein Zeichen für den sozialen Zusammenhalt und die Unterstützung von Menschen, die von Seeverlust bedroht sind. Im Rahmen der bundesweiten „Woche des Sehens (8. bis 15. Oktober 2024) findet am Mittwoch, 09.10.2024, in der Zeit von 15.30 – 17.30 Uhr im Raum 200, 2. Obergeschoss, die erste Sprechzeit im Pinneberger Rathaus statt, die sich gezielt an diese betroffene Gruppe richtet. Die regelmäßige Sprechzeit wird ab November 2024 dann jeden ersten Dienstag im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr stattfinden.
In einem geschützten Rahmen haben Ratsuchende die Möglichkeit, ihre Sorgen und Fragen rund um das Thema Seeverlust zu stellen. Sie erhalten Informationen zu Hilfsangeboten, rechtlichen Rahmenbedingungen und finanzieller Unterstützung. „Wir möchten den betroffenen Menschen in unserer Stadt eine Anlaufstelle bieten, um ihre Anliegen und Ängste offen zu besprechen“, erklärt Thomas Voerste, Bürgermeister der Stadt Pinneberg. „Es ist uns wichtig, dass niemand mit seinen Sorgen allein bleibt und dass wir gemeinsam Lösungen finden.“
Die Sprechstunde wird von Selbstbetroffenen durchgeführt, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Ratsuchenden eingehen. Hierzu kooperiert die Stadt Pinneberg mit der im März 2024 gegründeten Regionalgruppe Kreis Pinneberg im Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e. V. (BSVSH). „Wir sind der Stadt Pinneberg dankbar, dass wir in ihren Räumen stark sehbehinderte oder erblindete Menschen durch unsere Beratung unterstützen können und sie mit ihren Problemen nicht allein und unsichtbar bleiben“, sagt Alexandra Ohm aus dem Leitungsteam der Regionalgruppe.
Interessierte sind herzlich eingeladen, dieses Angebot anzunehmen. Bitte melden Sie sich für die monatlichen Sprechzeiten an bei:
Regionalgruppe Kreis Pinneberg, Telefon: 04101 - 78 97 97 oder per E-Mail an pinneberg@bsvsh.org
Für weitere Informationen steht das Team der Stadt Pinneberg unter Telefon 04101 - 211 1000 oder per E-Mail an Pf-buergermeister@stadtverwaltung.pinneberg.de zur Verfügung.
Bürgermeister Thomas Voerste und Petra Heine (von links), Alexandra Ohm sowie Giuseppina Dolle vom Leitungsteam der Regionalgruppe Kreis Pinneberg im Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e. V. (BSVSH) freuen sich, dass es wieder ein Beratungsangebot im Pinneberger Rathaus gibt.