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Stadt und ADFC ermutigen zur Teilnahme an Umfrage zum Radverkehr
Velorouten, Fahrradschutzstreifen, Sanierung von Straßen und Wegen: Die Stadt verbessert sukzessive die Radverkehrsinfrastruktur in Pinneberg. Doch wie empfinden die Verkehrsteilnehmer*innen das Radfahren in der Stadt? Aufschluss darüber soll eine Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bringen, die jüngst gestartet ist. Beim sogenannten ADFC-Fahrradklima-Test 2024 sind Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Deutschland eingeladen, anhand von 27 Fragen die Fahrradfreundlichkeit ihrer Wohnorte zu bewerten.
„Wir wollen Pinneberg Stück für Stück fahrradfreundlicher gestalten. Dabei sind wir als Verwaltung stets auf Rückmeldungen derjenigen angewiesen, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. „Die Ergebnisse der Umfrage können uns einen Hinweis darauf geben, wo das Angebot für Radfahrerinnen und Radfahrer schon gut ist und wo wir noch nachbessern können“, betont der Verwaltungschef.
Auch Klaus Nötzold vom örtlichen ADFC wirbt für die Teilnahme an der Umfrage. „Es können beispielsweise das Sicherheitsgefühl, die Breite der Radwege und die Erreichbarkeit der Ziele mit dem Rad bewertet werden“, erläutert Nötzold. Schwerpunktthema sei in diesem Jahr das Miteinander im Verkehr. Der ADFC-Vertreter erklärt: „Hier geht es darum, wie Radfahrende das Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmenden bewerten, beispielsweise ob es rücksichtsvoll zugeht und ausreichend Überholabstand eingehalten wird.“
Noch bis zum 30. November 2024 ist die Umfrage auf www.fkt.adfc.de abrufbar. Das Beantworten der 27 Fragen dauert laut ADFC nur rund zehn Minuten. Der ADFC führt den Test alle zwei Jahre durch – in diesem Jahr zum elften Mal. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2024 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.