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Vielfalt erleben und mitgestalten: Die Interkulturelle Woche in Pinneberg
Offizielle Eröffnung ist am 22. September
Die Stadt Pinneberg lädt herzlich zur diesjährigen Interkulturellen Woche unter dem Motto „Neue Räume“ ein, die offiziell vom 22. bis 29. September dauert, sich in Pinneberg aber auch darüber hinaus erstreckt. Die vielfältigen Veranstaltungen bieten eine einzigartige Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt unserer Stadt zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen.
„Die Interkulturelle Woche ist eine wunderbare Plattform, um Brücken zwischen Menschen zu bauen und das Verständnis füreinander und für das Andere zu fördern. Durch den interkulturellen Austausch lernen wir, die Vielfalt als Bereicherung zu sehen und gemeinsam an einer offenen und toleranten Gesellschaft zu arbeiten“, sagt Katharina Kegel, die Integrationsbeauftragte der Stadt Pinneberg und Koordinatorin der Interkulturellen Woche. Sie betont: „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr zusammen mit vielen engagierten Pinneberger Institutionen und Menschen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen konnten, das für alle Altersgruppen und Interessen etwas zu bieten hat."
Schon bevor die Interkulturelle Woche am Sonntag, 22. September, mit „Brunch & Tanz im Rathaus“ offiziell startet, warten zwei Ausstellungen auf Besucher*innen. Bei „Was ihr nicht seht“ macht Dominik Lucha gemeinsam mit hunderten schwarzen Menschen in Deutschland sichtbar, was oft ungesehen bleibt: Die Ausstellung – sie ist bereits seit dem 26. August zu sehen – thematisiert auf eindrückliche und zugängliche Weise den Alltagsrassismus, den schwarze Menschen und People of Color in Deutschland erleben. Die Ausstellung „Demokratie braucht Erinnerung – Demokratie braucht jeden!“ des Martin-Luther-King-Zentrums greift die Entstehung der deutschen Demokratie seit dem
19. Jahrhundert auf und verdeutlicht anhand der deutsch-deutschen Geschichte, wie sich Diktaturen und Demokratien voneinander unterscheiden. Sie startet am 9. September. Veranstalter ist jeweils die Volkshochschule (VHS) Pinneberg.
Bei der Wanderung mit dem Naturfotografen Hans Rutar in Kooperation mit der DiakoMigra am 24. September können Sprachanfänger*innen ihr Deutsch erproben und gemeinsam Pinnebergs Zentrum zwischen Mühlenau und Pinnau erkunden.
Ein ganz besonderes Event in diesem Jahr ist das Interkulturelle Friedensgebet in der katholischen Kirche St. Michael am 27. September um 18.30 Uhr, das gemeinsam von der Katholischen Pfarrei Heiliger Martin, der Evangelisch-Lutherische Heilig-Geist-Kirchengemeinde und der Ahmadiyya Muslim Jamaat Pinneberg organisiert wird. Am selben Tag präsentieren zudem Tasiya & Sammy Lukas ukrainisch-russischen Jazz. Das Duo verbindet traditionelle Volksmusik ihrer Länder mit zeitgenössischem Jazz, Loopern und Improvisationen und gewann damit bereits internationale Preise. Los geht es im Ratssitzungssaal um 19.30 Uhr.
Wie vielfältig die Veranstaltungen während der Interkulturellen Woche sind, zeigt sich daran, dass es neben handfesten Angeboten wie „Am Fahrrad schrauben mit Spaß“ auch einen offenen Spieltreff für Eltern und Kinder bis sechs Jahre gibt und es bei „Was wächst denn da?“ raus in die Natur geht, indem die Teilnehmer*innen mit der Fachfrau Maren Ziegler eine inspirierende Wildkräuterwanderung unternehmen werden.
„Jede Veranstaltung der Interkulturellen Woche ist eine Gelegenheit, sich zu begegnen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Räume des Miteinanders zu schaffen“, erläutert Katharina Kegel.
Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche und dem Programm gibt es auf der offiziellen Website der Stadt Pinneberg unter https://www.pinneberg.de/Verwaltung-Politik/Stadtverwaltung/Beauftragte/Integrationsbeauftragte/Aktuelles/