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Pressemitteilungen

Zahl der Wertstoffinseln in Pinneberg soll erhöht werden

Vereinbarung mit der GAB geschlossen

„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten bereitstellen und auch das Thema der illegalen Müllablagerungen besser angehen.“ Das sagt Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste mit Blick auf eine Vereinbarung, die die Kreisstadt jüngst mit der Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung (GAB) geschlossen hat. Darin wird die Nutzung von öffentlichen Flächen für die Sammlung von Wertstoffen über Depotcontainer geregelt sowie die damit verbundenen gegenseitigen Rechte und Pflichten festgehalten.

„Der Zustand und die Anzahl der Wertstoffinseln in unserer Stadt sind Themen, die die Pinnebergerinnen und Pinneberger zurecht bewegen“, sagt Bürgermeister Voerste. Aus diesem Grund haben sich Stadt und GAB in den vergangenen Monaten mehrfach zusammengesetzt. Dabei ist sowohl eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation gemacht worden, als auch über Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen worden. Thomas Voerste: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Zahl der Plätze, an denen Container für Altglas und Papier stehen, deutlich erhöhen – und zwar von derzeit elf auf idealerweise 20. Die entsprechenden Vorarbeiten werden umgehend beginnen. Mit der GAB haben wir dabei den idealen Partner, wie sich auch in den konstruktiven Gesprächen der vergangenen Monate gezeigt hat.“

Vermüllte Wertstoffinseln, auch für die GAB ist das ein leidiges Dauerthema. „Die Bereiche sind teilweise so stark vermüllt, dass die Leerung der Container für Altglas und Papier, Pappe und Kartonagen nicht oder nur unter stark erschwerten Bedingungen möglich ist“, sagt GAB-Sprecher Julian Jenkel. „Umso mehr freue ich mich, dass wir dieses Thema für Pinneberg nunmehr gemeinsam mit der Verwaltung angehen. Es waren gute und konstruktive Gespräche mit der Stadt und die nun getroffene Vereinbarung bildet eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit.“

Die Vereinbarung zwischen der Stadt Pinneberg und der GAB regelt genau, welcher Partner für die Entsorgung von welchen Abfallarten zuständig ist und was im Fall von illegalen Ablagerungen zu tun ist. Darüber hinaus ist festgehalten, welche konkreten Anforderungen ein Standplatz erfüllen muss.

Bürgermeister Thomas Voerste betont: „Wir werden die Rahmenbedingungen in Sachen Wertstoffentsorgung deutlich verbessern, was auch dringend notwendig ist. Letztlich liegt es aber an uns allen, dafür zu sorgen, dass Pinneberg eine saubere Stadt bleibt, indem wir auf den richtigen Umgang mit Abfällen achten. Um es klar zu sagen: Das illegale Entsorgen von Abfällen ist eine Ordnungswidrigkeit, wenn Schadstoffe im Spiel sind, kann es sich sogar um eine Straftat handeln.“
 

Runder Tisch
Das Stadtbild zu verbessern ist auch das Ziel eines Runden Tischs „Saubere Stadt“, der im Frühjahr 2025 ins Leben gerufen wurde und der auch nach der nun geschlossenen Vereinbarung zwischen Stadt und GAB weiter bestehen bleiben wird. An den regelmäßigen Treffen nehmen Vertreterinnen und Vertreter der GAB, vom Kommunalen Servicebetrieb der Stadt sowie von der Stadtverwaltung teil. Die Beteiligten haben sich darauf verständigt, eng zusammenzuarbeiten, um möglichst schnell auf Müllablagerungen im Stadtgebiet reagieren zu können. Darüber hinaus soll der „Runde Tisch“ aber auch grundsätzliche Themen zur Verbesserung der Sauberkeit in Pinneberg behandeln.