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Pressemitteilungen

Der aktuelle Stand in Sachen Kunstmann-Gebäude

Neue Heimat für VHS und Musikschule: Banner weisen auf den künftigen Anziehungspunkt hin

In der Unteren Dingstätte gibt es seit kurzem ein sichtbares Zeichen dafür, dass in diesem Bereich der Pinneberger Innenstadt demnächst ein neuer Anziehungspunkt entstehen wird: Rund um das ehemalige Kunstmann-Gebäude hängen zahlreiche sogenannte Bauzaun-Banner. Sie weisen darauf hin, dass in dem früheren Kaufhaus die Volkshochschule (VHS) und die Musikschule ein neues, gemeinsames Zuhause finden werden.

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Gebäudes sind in vollem Gange. Der Eigentümer lässt es umfangreich sanieren. Lüftung, Elektrik, Dach, Wände, Leitungen, Decken und Fassade – alles wird auf Vordermann gebracht. In Sachen Energieeffizienz werden dabei die höchsten KfW-Standards eingehalten und ein Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgen. Das Gebäude wird zudem barrierefrei sein.

Parallel zu den Arbeiten im ehemaligen Kunstmann-Gebäude sind VHS, Musikschule, Stadt und Vermieter derzeit dabei, die genaue Raumplanung zu finalisieren. Eine Fläche von 2150 Quadratmetern steht in dem dreigeschossigen Gebäude, das die Adresse Dingstätte 36-40 trägt, zur Verfügung. Es wird Räume geben, die ausschließlich von der Musikschule genutzt werden und solche, die der VHS vorbehalten sind. Darüber hinaus sieht der aktuelle Plan aber auch gemeinsam genutzte Veranstaltungsräume vor. Im Erdgeschoss wird es zudem einen gemeinsam genutzten Bereich geben – ein „Schaufenster für Pinneberg“ –, das als Informationsort, Ausstellungsfläche und Wartebereich für alle Besucherinnen und Besucher des Hauses frei zugänglich sein wird. Zudem finden im Keller das Stadtarchiv und das Depot des Stadtmuseums Platz.

„VHS und Musikschule sind mit ihren umfangreichen Angeboten ein wesentlicher Bestandteil für Pinneberg und die Region“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. Der Verwaltungschef betont: „Beide werden künftig an einem stadtgeschichtlich bedeutsamen Ort in einem modernen Gebäude zu finden sein und sind damit noch präsenter in Pinneberg. Wir können uns auf einen tollen neuen Anziehungspunkt für unsere Stadt freuen.“

Für Alireza Zare, Leiter der Musikschule, wird das neue Kunstmannhaus ein Ort der Begegnung, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen musikalische Bildung erleben können. „Es wird eine offene, moderne und lebendige Einrichtung sein, die Menschen zusammenführt und Kreativität wachsen lässt. Für die Musikschule wird es zu einem Zentrum, das musikalische Bildung mit Herz ermöglicht und damit eine bedeutende Investition in die Zukunft unserer Stadt darstellt.“

Auch VHS-Leiterin Gesine Keßler-Mohr freut sich, in das ehemalige Kunstmann-Haus einziehen zu können. „Mit dem neuen Standort wird die Volkshochschule noch präsenter in der Stadt sein und aufgrund der guten Lage neue Nutzerinnen und Nutzer begrüßen können. Die modernen Räumlichkeiten erweitern unsere Möglichkeiten, Bildung für alle von 6 bis 99 Jahren erlebbar zu machen.“

Die Eigentümer des Gebäudes und die Stadt Pinneberg haben den Mietvertrag zur Nutzung des früheren Kaufhauses Ende September unterschrieben. Quasi zeitgleich starteten die Sanierungsarbeiten. Läuft weiterhin alles nach Plan, können VHS und Musikschule voraussichtlich im ersten Quartal 2027 ihre neue Heimat beziehen.