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Pressemitteilungen

Ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge finden eine neue Bestimmung in der Ukraine

Wichtiger Beitrag für die humanitäre Hilfe in der Ukraine: Drei in Deutschland ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge werden in diesen Tagen in das vom russischen Angriffskrieg gebeutelte Land überführt. Es handelt sich dabei um Spenden aus den Gemeinden Appen und Rellingen im Kreis Pinneberg sowie Noer im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Fahrzeuge sind am Mittwochabend in Pinneberg an eine Delegation aus der Ukraine übergeben worden.

„Ich freue mich sehr über die Spende. Die Fahrzeuge werden in der Ukraine wertvolle Dienste leisten und dabei helfen, die Not der Zivilbevölkerung zu lindern“, sagt Thomas Voerste. Der Pinneberger Bürgermeister engagiert sich ehrenamtlich im Verein Solidarität mit dem Rajon Tscherniwzi / Ukraine e.V. Der Verein ist es auch, über den die Spende der Feuerwehrfahrzeuge organisiert wurde. Thomas Voerste: „Ich bedanke mich herzlich bei den Gemeinden Appen, Rellingen und Noer dafür, dass sie die Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Freude über die Spende in der Ukraine groß ist.“ 

Bereits mehrfach hat der Verein Hilfsgüter in die Ukraine gebracht. So haben Thomas Voerste und seine Mitstreiter jüngst einen behindertengerechten Mercedes Sprinter sowie 80 Sätze Feuerwehrschutzkleidung übergeben. Im Oktober vergangenen Jahres hat zudem ein früheres Einsatzleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg eine neue Bestimmung im Rajon (Bezirk) Tscherniwzi gefunden, der im Osten des Landes liegt und an Rumänien und Moldawien grenzt.

Die drei nun gespendeten Fahrzeuge müssen die Vereinsmitglieder nicht selbst in die Ukraine fahren. Das übernehmen Mitglieder der Delegation aus dem Rajon Tscherniwzi, die jetzt in Pinneberg zu Gast waren. Dabei gab es, neben der offiziellen Fahrzeugübergabe, noch ein kleines Programm, das unter anderem eine Abendveranstaltung im Pinneberger Ratssitzungssaal beinhaltete. Dabei sprachen die ukrainischen Gäste ihren Dank für die große Unterstützung aus Deutschland aus. Darüber hinaus berichteten sie über die aktuelle Situation in ihrer Heimat, die schwierige Versorgungssituation und das tägliche Leben in Zeiten des Kriegszustandes.