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Bauarbeiten in der Datumer Chaussee: Das ist für die Sommerferien geplant
Die Arbeiten zur Sanierung der Versorgungsleitungen in der Datumer Chaussee durch die Stadtwerke Südholstein GmbH schreiten kontinuierlich voran. Gas, Wasser und Strom – alles wird Stück für Stück modernisiert, um die Versorgungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte zu garantieren.
In den Sommerferien stehen Arbeiten im Bereich zwischen der Straße Hunnenbarg und dem Ende der Wohnbebauung auf Höhe der Hausnummer 192 an, wo zusätzlich zu den Versorgungsleitungen auch noch eine Abwasserleitung erneuert wird. Während bislang der Durchgangsverkehr stets gewährleistet werden konnte, ist es nunmehr notwendig, die Datumer Chaussee zu sperren – das ist Voraussetzung, um die Tiefbauarbeiten sicher und zügig durchführen zu können. Die Arbeiten sollen am 6. Juli starten und voraussichtlich bis zum 14. August dauern.
Damit die Einschränkungen für die direkten Anwohnerinnen und Anwohner minimiert werden, wird die rund 180 Meter lange Baustrecke in drei aufeinanderfolgende Abschnitte von jeweils zirka 60 Metern Länge aufgeteilt. Das sorgt für eine maximale Erreichbarkeit: Aus Richtung Pinneberg kommend bleibt die Zuwegung zu den Grundstücken innerhalb des jeweiligen Baufeldes möglich. Aus Richtung Waldenau kann stets bis unmittelbar an das aktive Baufeld herangefahren werden.
Es gibt zwei Umleitungen
Für den Durchgangsverkehr ist die Datumer Chaussee während der Bauarbeiten gesperrt. Es werden zwei Umleitungen eingerichtet. Für Fahrzeuge, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60km/h nicht überschritten werden kann, verläuft sie ab Kreisverkehr in Waldenau über Waldenauer Weg, Schenefelder Landstraße, Rollbarg, Wedeler Chaussee, Wedeler Weg, Westring, Lange Twiete und schließlich den Thesdorfer Weg und umgekehrt (U23). Die Umleitung für den „Normalverkehr“ (U27) führt vom Kreisverkehr in Waldenau über den Jappopweg, die L103, den Westring, die Lange Twiete und den Thesdorfer Weg und umgekehrt.
Fußgängerinnen und Fußgänger werden über den gesamten Zeitraum auf einem sicheren Notweg direkt an den jeweiligen Bauabschnitten vorbeigeführt. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer müssen absteigen und ihr Rad die zirka 60 Meter schieben.
Wichtig: Der Hunnenbarg wird stets erreichbar sein. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Umleitungsstrecke, schließlich gilt ab dem Ende der Wohnbebauung ein Verbot für Kraftfahrzeuge – lediglich der land- und forstwirtschaftliche Verkehr darf passieren. Die Strecke kann nicht für eine Umleitung genutzt werden, da sie baulich nicht für den dauerhaften und gegenläufigen Verkehr ausgelegt ist.
Die Buslinie 285 fährt während der Sperrung zwischen Waldenauer Marktplatz und S-Bahnhof Thesdorf eine weiträumige Umleitung über Jappopweg – LSE – Wedeler Weg – Thesdorfer Weg in beiden Richtungen. Die Haltestellen Datumer Chaussee, Hunnenbarg, Hogenkamp, Pestalozzistraße, Vogt-Ramcke-Straße entfallen in dieser Zeit ersatzlos. Es muss laut VHH mit Fahrzeitverlängerungen von zirka 10 Minuten gerechnet werden.
„Die Arbeiten in der Datumer Chaussee beschäftigen uns bekanntermaßen schon länger. Sie gehen gut voran und sind für die langfristige Sicherheit und Leistungsfähigkeit unserer städtischen Infrastruktur alternativlos. Solche Arbeiten gehen stets mit Einschränkungen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner einher. Alle Beteiligten haben sich zusammengesetzt, um die bestmögliche Lösung in Sachen Bauablauf und Verkehrsregelung zu erarbeiten“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. „Ziel ist, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, weswegen die Arbeiten komprimiert in den Sommerferien stattfinden.“
Im Sinne einer effizienten Baukoordination nutzt die Stadt die Vollsperrung, um im selben Zeitraum durch dieselbe Fachfirma den Geh- und Radweg in einem Teilbereich der Datumer Chaussee zu erneuern. Die Arbeiten finden außerhalb der geschlossenen Ortschaft auf einer Länge von zirka 180 Metern statt. Eine spätere, erneute Sperrung der Strecke zu einem anderen Zeitpunkt wird dadurch vermieden.
Mobile Ampelanlage regelt den Verkehr
Die Arbeiten erfolgen in zwei Phasen unter Nutzung einer mobilen Ampelanlage (LSA) zur Verkehrsregelung:
Bauphase 1 (20. bis 26. Juli – Untergrundertüchtigung): Der Geh- und Radweg wird gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer werden auf einem gesicherten Notweg auf einer Fahrspur direkt am Baufeld vorbeigeleitet. Der sehr geringe, verbleibende Fahrzeugverkehr zu den betroffenen Grundstücken und Höfen wird mittels Ampelschaltung geregelt.
Bauphase 2 (27. bis 31. Juli – Asphaltierung): Die Baumaschinen nehmen eine Fahrspur der Straße ein. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer werden über einen Notweg im Seitenstreifenbereich am Baufeld vorbeigeführt. Auch hier regelt eine Ampel den minimalen Fahrzeugverkehr.
Die Verkehrsregelung sorgt dafür, dass die in unmittelbarer Nähe der Bauarbeiten gelegenen landwirtschaftlichen Höfe stets erreichbar bleiben.
Die Stadt Pinneberg bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Detaillierte Verkehrszeichenpläne sind auf der städtischen Homepage unter www.pinneberg.de/verwaltung/veroeffentlichungen/baustellen einsehbar.