Beirat für Menschen mit Behinderung
In Pinneberg wird es künftig einen Beirat für Menschen mit Behinderung geben, die zugehörige Satzung hat die Ratsversammlung im Oktober 2024 einstimmig beschlossen. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Teilhabe und Integration von Menschen mit Behinderung in unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste.
Aufgaben des Beirats sind unter anderem die Vertretung der Belange der in Pinneberg lebenden Menschen mit Behinderung gegenüber der Öffentlichkeit, der Ratsversammlung, den Ausschüssen und der Verwaltung sowie die Beratung über die entsprechenden Themen und Beschlussvorschläge für die Ausschüsse und die Ratsversammlung. Alexandra Ohm, die bei der Stadt Pinneberg für die Geschäftsführung des Behindertenbeirates zuständig ist, erläutert: „Grundsätzlich wird der Beirat an der Entwicklung und der Umsetzung von Maßnahmen beteiligt, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen. Dazu soll der Beirat Stellungnahmen und Empfehlungen abgeben.“
Im November 2023 hatte die Ratsversammlung beschlossen, einen Beirat für Menschen mit Behinderung einzurichten. Ihm gehören laut Satzung mindestens sieben und höchstens neun Vertreter*innen der Gruppen von Menschen mit Behinderung mit Wohnsitz in der Stadt Pinneberg an.
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026
Gleichstellung ist kein Privileg – sie ist ein Menschenrecht!
Heute, am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, erinnern wir uns:
Inklusion ist keine Option, sondern eine Verpflichtung. Noch immer stoßen Menschen mit Behinderungen auf Barrieren – ob im Alltag, am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft. Barrierefreiheit ist mehr als Rampen und Aufzüge.
Es geht um:
✅ Teilhabe – Jeder Mensch hat das Recht, selbstbestimmt zu leben.
✅ Chancengleichheit – Bildung, Arbeit und Freizeit müssen für alle zugänglich sein.
✅ Sichtbarkeit – Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft.
Was kannst du tun?
👉 Hinschauen statt wegschauen: Barrieren erkennen und benennen.
👉 Zuhören: Betroffene in Entscheidungen einbeziehen.
👉 Handeln: Ob im Job, in der Nachbarschaft oder online – setze dich für Inklusion ein.
Gleichstellung beginnt im Kopf.