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Was tun im Katastrophenfall?

Katastrophen kommen oft unerwartet – doch ihre Auswirkungen können entscheidend gemildert werden, wenn Menschen, Organisationen und Einsatzkräfte gut vorbereitet sind. Der Katastrophenschutz sorgt dafür, dass im Ernstfall jede Sekunde zählt: durch vorbeugende Maßnahmen, schnelle Hilfeleistungen und eine koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Auf dieser Seite informieren wir über Risiken, Schutzmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten, damit Sie im Notfall sicher handeln können. Unser Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Orientierung zu geben und gemeinsam dazu beizutragen, Leben zu schützen und Schäden zu minimieren.

Notfallkontakte & Hotlines

Wie bekomme ich aktuelle Informationen?

Warn-Apps

Wenn Mobilfunk funktioniert: NINA-WarnApp (bundesweit) oder Kat-Warn-App (lokal).

Cell Broadcast

Wenn Mobilfunk funktioniert und das Betriebssystem Ihres Smartphones aktuell ist: Direkt-Nachrichten auf dem Smartphone.

WhatsApp-Kanal der Stadt Pinneberg

Hier informieren wir regional über Notfälle und aktuelle Themen.

Radio (batterie- oder solarbetrieben) oder Autoradio

über UKW-Frequenz: z. B. Deutschlandfunk (88,7), NDR 1 (106,4), NDR Info (92,3), R.SH (102,9), Radio Hamburg (103,6)

Sirenen und Lautsprecherdurchsagen

Auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen achten.


Notfallpunkt in Pinneberg

📍 Rathaus Pinneberg
Bismarckstraße 8
25421 Pinneberg

Ein Notfall-Infopunkt ist ein Gebäude, das im Ernstfall als Anlaufstelle für die Bevölkerung dient. Am Notfall-Infopunkt bekommen die Bürgerinnen und Bürger Informationen und können Notrufe absetzen. Denn bei einem Stromausfall fallen auch die Nummern 112 und 110 aus. Zudem sollen sich die Menschen dort über schwarze Bretter austauschen können. Ein Teil der Notfall-Infopunkte wird zudem notstromversorgt sein, so dass dort beispielsweise Akkus für Beatmungsgeräte geladen werden können. An einigen Notfall-Infopunkten soll es darüber hinaus auch Erste Hilfe oder einfache ärztliche Versorgungsangebote geben.

 



Vorsorge: Auf den Ernstfall vorbereitet sein

Das staatliche Hilfeleistungssystem greift in solchen Situationen und bietet Unterstützung. Für die alltägliche Hilfeleistung sind die Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Um den Einsatzkräften bis zu ihrem Eintreffen aushelfen zu können, ist es ratsam, sich auf mit Schutzmaßnahmen zu befassen und für Notsituationen vorzusorgen. Hier finden Sie wichtige Kontaktdaten, Tipps für das richtige Verhalten in Notsituationen und Hinweise zur Vorsorge, die auf Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe beruhen.

Der beste Schutz ist Selbstschutz. Legen Sie deshalb einen Notfall-Vorrat an. Im Ernstfall kommt es darauf an, dass sich die Menschen möglichst selbst und gegenseitig helfen. 

Planen Sie deshalb für Ihren Haushalt so, dass Sie sich und Ihre Familie mindestens drei Tage selbst versorgen können:

  • Wasser: Notvorrat für einige Tage
  • Nahrung: haltbare Lebensmittel, wie Konserven, Müsli und Hülsenfrüchte, Nudeln, Knäckebrot, Zucker, haltbare Milch

  • Medizin: Hausapotheke und persönliche Medikamente
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Hygiene-Artikel: Toilettenpapier
  • Damenhygiene-Artikel (Binden, Tampons)
  • Windeln (entsprechend dem Kindesalter)

  • Bargeld: in kleinen Scheinen und Münzen
  • Kerzen, Zündhölzer
  • Radio (batterie- oder solarbetrieben) oder Kurbelradio; auch das Autoradio funktioniert
  • Ersatz-Batterien
  • Campingkocher, Brennpaste
  • Versorgung für Haustiere (Wasser, Futter)
  • Holz für Heizung/Kamin
  • Nach Bedarf: Haustiernahrung

Bitte beachten Sie: Kein offenes Feuer in geschlossenen Räumen. Es drohen Brand- und Lebensgefahr!