Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit durch Stolpersteine
Ein Teil der Erinnerungskultur in der Stadt Pinneberg sind die Stolpersteine. Diese sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, welches er seit 1992 in Europa ausführt.
In diesem Projekt werden goldene Steine in den Boden eingelassen, die den Namen einer in der NS-Zeit ermordeten Person tragen. Außerdem steht auf ihnen etwas über das Leben der Person und was die Ursache von ihrem Tod war. Die Stolpersteine sollen möglichst vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Person in den Boden eingelassen werden.
Die Stolpersteine in Pinneberg
Es gibt in der Stadt Pinneberg seit 2009 drei dieser Stolpersteine. Diese tragen die Namen von Politikern, die in der NS-Zeit ihr Leben verloren.
Projekte in Pinneberg
Die Namen dieser gleichen Personen, Heinrich Boschen, Heinrich Geick und Wilhelm Schmitt, können auch in anderen Projekten zum Thema Erinnerungskultur in Pinneberg wiedergefunden werden.
Ihre Namen stehen auf dem VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) Denkmal am Rathaus in Pinneberg und können auch auf Zusatz-Straßenschildern gefunden werden. Diese ergänzen Straßenschilder, in Straßen welche nach ihnen benannt sind, mit mehr historischem Wissen über die eigentliche Person. Dabei soll, genau wie bei den Stolpersteinen, die Person zu mehr als einem Namen werden und ihre Erinnerung gewahrt bleiben.