Ernst-Paasch-Halle
Historisches Gebäude wird umfassend saniert: Entstehen wird ein Kulturzentrum im Herzen Pinnebergs, in dem vielfältige Veranstaltungen stattfinden können.
Update 19.02.26: Die Arbeiten sind in vollem Gange: Die Fenster sind jetzt eingesetzt, die Putzerarbeiten im Inneren gehen weiter, die Südwand ist noch im Trocknungsprozess. Außerdem wird die Dämmung ab der kommenden Woche angebracht. Die Malerarbeiten laufen bereits parallel. Geplant ist, dass die Sanierungsarbeiten im Herbst fertiggestellt sind.
Update 15.12.25: Mittlerweile erstrahlt der Dachstuhl wieder in altem Glanz. Zuvor wurden die abgehängten Decken entfernt und der Dachstuhl freigelegt. Dieser wurde in Absprache mit dem Denkmalschutz gereinigt und hat einen neuen Anstrich in einem zuvor festgelegten Braunton erhalten. Einige Balkenverzierungen mussten nachgearbeitet bzw. neu hergestellt werden. Die Maurerarbeiten sind mittlerweile fast vollständig ausgeführt worden. Hier steht noch die Reinigung der Süd- und Westfassade an.
Für Herausforderungen sorgt weiterhin die Feuchtigkeit. Ende November ist festgestellt worden, dass sich Wasser seinen Weg durch die Dämmebene und die Dampfbremse
gesucht hatte. Aus diesem Grund wird entlang der nördlichen Dachhälfte ein Teil der Dachhaut ausgetauscht werden müssen.
Dank des im November hergestellten Stromanschlusses kann das Gebäude mittlerweile beheizt werden. Das ist eine wichtige Voraussetzung, damit diverse Gewerke ihre Arbeit
beginnen können. So sind aktuell bereits Sanitärgewerke und Fliesenleger im Gebäude tätig. Ganz aktuell sind zudem die Fenster auf der Seite zum Hof eingebaut worden. Es handelt sich dabei um eine moderne Interpretation der historischen Fenster, sie sorgen nun dafür, dass wieder jede Menge Licht in das Gebäude fällt. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Bauzeitenplan für die 37.KW 2026 vorgesehen.
10.02.2025: Die nun anstehenden Arbeiten in der Ernst-Paasch-Halle sind umfangreich. So müssen bei dem historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude – errichtet im Jahr 1891 – viele Bereiche von Grund auf erneuert werden. Dazu zählen unter anderem das Dach und die Fenster, die Heiz- und die Lichttechnik. In einem ersten Schritt werden in den kommenden Wochen der Rückbau der alten Haustechnik und der Verkleidung erfolgen. Zudem wird der Boden der früheren Sporthalle entfernt, eine neue tragfähige Sohle erstellt und die Dachabdichtung instandgesetzt. Deutlich sichtbar wird sich der Innenraum verändern. Ziel ist, dessen ursprüngliche Form wiederherzustellen. Dazu werden die Arbeiter*innen in einem ersten Schritt zunächst die frühere Zuschauergalerie öffnen.
Den Auftrag, die Sanierung der Ernst-Paasch-Halle zu planen, hat das Büro Butzlaff + Tewes, erhalten. Die ersten Skizzen hatten die Architekten im Sommer des vergangenen Jahres präsentiert. Demnach könnte es in der Halle bis zu 196 Sitzplätze geben, für Aufführungen sind aufgrund des Bühnenaufbaus bis zu 179 Sitzplätze möglich. Die Kosten für den Umbau, der zum Jahresende 2025 abgeschlossen sein soll, beziffert das Büro auf rund 2,1 Millionen Euro. Entsprechende Haushaltsmittel sind eingeplant. Aus einem Bundesprogramm wird es eine Förderung in Höhe von 590.000 Euro geben.