Neues Zentralklinikum am Ossenpadd – ein Gewinn für ganz Pinneberg
In Pinneberg entsteht ein modernes Zentralklinikum – ein gemeinsames Projekt des Kreises Pinneberg, der Regio Kliniken und der Sana Kliniken.
Der Standort am Ossenpadd steht fest, der Grundstückskauf ist abgeschlossen, und die Planungen laufen auf Hochtouren. Auf rund 13,8 Hektar entsteht in den kommenden Jahren ein Krankenhaus der neuesten Generation: hell, effizient, technisch auf dem modernsten Stand und mit kurzen Wegen zwischen den Fachabteilungen.
Das neue Klinikum wird die bisherigen Klinikstandorte im Kreis zusammenführen und die medizinische Versorgung langfristig sichern. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: bessere Betreuung, mehr Spezialisten an einem Ort, modernste Geräte und optimale Abläufe – von der Notaufnahme bis zur Nachsorge.
Auch für Pinneberg ist das Projekt ein echter Gewinn: Es stärkt den Gesundheitsstandort, schafft neue Arbeitsplätze und sorgt für mehr Lebensqualität in der Region.
FAQ – Häufige Fragen zum neuen Zentralklinikum
Am Ossenpadd in Pinneberg, auf einem rund 138.000 Quadratmeter großen Gelände mit guter Verkehrsanbindung.
Nach Abschluss der aktuellen Planungs- und Genehmigungsphase soll der Bau in den kommenden Jahren starten. Der Zeitplan hängt vom weiteren Verlauf der Verfahren ab.
Träger sind die Regio Kliniken GmbH, eine Tochter der Sana Kliniken AG, in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Pinneberg und der Stadt Pinneberg.
Die bestehenden Standorte werden nach der Inbetriebnahme des neuen Hauses schrittweise zusammengeführt. Ziel ist eine konzentrierte, moderne und wirtschaftliche Versorgung unter einem Dach.
Weil wir damit eine zukunftssichere, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung schaffen – für alle Menschen im Kreis. Ein starkes Klinikum bedeutet auch: mehr Sicherheit, mehr Fachkräfte, mehr Perspektiven.
🆕 Aktuelles
🗓 01.12.2025-08.01.2026: Einsicht Planungsunterlagen
Die Planungen für das neue Zentralklinikum am Ossenpadd in Pinneberg schreiten weiter voran. Nunmehr liegt der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplans 99 vor. Vom 01.12.2025 zum 08.01.2026 haben die Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben.
🗓 03.11-05.12.2025: Einsicht Planungsunterlagen
Der vom Ausschuss für Stadtentwicklung am 07.10.2025 beschlossene Entwurf der 15. Änderung des Flächennutzungsplanes wird in der Zeit vom 03.11.2025 bis 05.12.2025 veröffentlicht. Während dieser Zeit können Stellungnahmen zu den Planunterlagen abgegeben werden. Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange soll gleichzeitig erfolgen. Der zum Krankenhausareal gehörende Bebauungsplan wird Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung am 05.11.2025 sein. Anschließend startet auch hier die Veröffentlichung samt Möglichkeit der Stellungnahme. Der genaue Zeitraum steht noch nicht fest.
🗓 28.04.-30.05.2025 | Einsicht Planungsunterlagen
Die Planunterlagen konnten öffentlich eingesehen werden.
🗓 08.04.2025: Öffentliche Infoveranstaltung zum B-Planentwurf für das neue Zentralklinikum am Ossenpadd
FAQ – Häufige Fragen zum B-Plan
Bebauungspläne (B-Pläne) sind das zentrale Instrument, um die Entwicklung unserer Stadt zu steuern. Sie legen fest, wie und wo gebaut werden darf – von Wohngebieten über Gewerbeflächen bis zu Grünanlagen. So schaffen wir lebenswerte Quartiere, erhalten das Stadtbild und sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Kommune. Hier finden Sie alle Infos und die meistgestellten Fragen zum Bebauungsplan Nr. 99 “Ossenpadd”.
Ein Bebauungsplan regelt verbindlich, wie ein bestimmtes Gebiet genutzt und bebaut werden darf. Er enthält unter anderem Vorgaben zu Gebäudehöhen, Nutzungsarten (z. B. Wohn- oder Gewerbegebiete) und Grünflächen und Umweltbelangen. Die Veröffentlichung dient dazu, Bürger*innen und Trägern öffentlicher Belange die Möglichkeit zu geben, den Entwurf einzusehen und eine Stellungnahme abzugeben.
Die Veröffentlichung bedeutet, dass der Entwurf des Bebauungsplans für eine festgelegte Zeitspanne (mindestens 30 Tage) online zur Einsicht bereitgestellt wird. Zudem liegen die Planunterlagen in der Stadtbücherei aus. Während dieser Zeit kann jede*r die veröffentlichten Planunterlagen einsehen und dazu Stellung nehmen.
Sie können die Planunterlagen vom 28.04.2025 bis zum 30.05.2025 auf der Homepage der Stadt Pinneberg einsehen. Sie finden die Planunterlagen hier. In Papierform können die Unterlagen im selben Zeitraum in der Stadtbücherei, Am Rathaus 1, 25421 Pinneberg zu den aktuellen Öffnungszeiten eingesehen werden.
Grundsätzlich kann jede*r eine Stellungnahme abgeben – sowohl Bürger*innen als auch Unternehmen, Umweltverbände oder andere Institutionen.
Eine Stellungnahme kann schriftlich (über das Beteiligungsportal, per E-Mail oder Brief) oder mündlich zur Niederschrift in der Stadtverwaltung Pinneberg, Fachdienst Stadt- und Landschaftsplanung, abgegeben werden. Das Schreiben kann formlos sein, es gibt keinen Vordruck. Die Stellungnahme muss innerhalb der angegebenen Frist (28.04.2025 - 30.5.2025) erfolgen.
Per E-Mail: planung@pinneberg.de
Per Brief: Fachbereich Stadtentwicklung, Fachdienst Stadt- und Landschaftsplanung, Bismarckstraße 8, 25421 Pinneberg
Alle Stellungnahmen werden durch die Stadtverwaltung geprüft und je nach Prüfungsergebnis in die weitere Planung einbezogen. Die Stadtverwaltung erstellt in Zusammenarbeit mit externen Fachgutachter*innen eine Abwägung, ob und inwieweit die Unterlagen und der Plan aufgrund der Anregungen geändert werden sollen. Die Abwägung wird politisch durch die Ratsversammlung beschlossen.
Ja, insbesondere wenn fachliche oder inhaltlich begründete Argumente vorgebracht werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass allen Argumenten gefolgt wird. Im Rahmen der sogenannten Abwägung werden alle eingegangenen Stellungnahmen sorgfältig prüft. Anschließend wird zwischen den verschiedenen Interessen (z. B. von Bürger*innen, Umwelt, Wirtschaft) eine ausgewogene Entscheidung getroffen und es werden gegebenenfalls Änderungen am Plan vorgenommen. Das Ergebnis der Abwägung wird im Rahmen der Vorberatung (ASTE) veröffentlicht (da öffentliche Sitzung). Nach dem Beschluss der RVS erfolgt die Rückmeldung an die Einsender in schriftlicher Form.
Im Anschluss an die Auswertung der Beteiligung, die Abwägung und ggf. Einarbeitung von Änderung/ Ergänzung soll der Bebauungsplan als Satzung beschlossen werden. Dazu wird er im Ausschuss für Stadtentwicklung vorberaten. Der Ausschuss gibt eine Empfehlung für die Ratsversammlung, welche den Beschluss fasst. Der Beschluss wird dann bekannt gemacht und der Bebauungsplan erlangt Rechtskraft.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Pinneberg und den Social-Media-Kanälen. Wichtige Informationen zu diesem Verfahrensschritt werden in der „Bekanntmachung“ zusammengefasst und vor dem 28.04.025 veröffentlicht.
Bei Fragen oder einem Gesprächswunsch senden Sie uns bitte eine E-Mail an:
neuesklinikum@pinneberg.de
Was ist bisher passiert?
2025
- Im Februar wird der erste Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein über 1,85 Mio. Euro für die Vorbereitungsphase des Neubauprojekts übergeben.
- Der Konsortialvertrag zwischen den Gesellschaftern wird neu gefasst und notariell beurkundet.
- Die Stadt Pinneberg plant den Satzungsbeschluss für den geänderten Bebauungsplan.
- Das europaweite Vergabeverfahren zur Auswahl von Architekten und Planern wird vorbereitet.
2024
- Das Projekt „Regio 2030“ erhält breite politische Unterstützung – auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene.
- Das Projekt wird mit insgesamt 300 Mio. Euro in den langfristigen Investitionsplan des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen.
- Der Kreis Pinneberg beschließt, sich über ein Gesellschafterdarlehen entsprechend dem Beteiligungsverhältnis finanziell zu beteiligen.
2023
Der neue Gesundheitscampus entsteht am Ossenpadd in Pinneberg Nord auf einem rund 140.000 m² großen Gelände.
2022
Um einen passenden neuen Standort zu finden, wird eine umfassende und transparente Standortsuche durchgeführt. In die Entscheidungsfindung fließen unterschiedliche Kriterien ein – die Meinung der Mitarbeitenden ebenso wie Standortfaktoren.
2021
Die Idee eines zentralen Gesundheitscampus für den Kreis Pinneberg wird erstmals vorgestellt. Im Herbst beginnt die öffentliche und unternehmensinterne Diskussion über das Zielbild.