Demokratie braucht Skepsis
Demokratiekonferenz 2026
Am Montag, den 30.11.2026 gehen wir mit dieser Veranstaltung der Frage nach, warum manche Menschen das Vertrauen in Politik und demokratische Institutionen verlieren und welche Ursachen hinter demokratieskeptischen Einstellungen stehen. Wie kann ein respektvoller Dialog mit Menschen entstehen, die politisch enttäuscht oder müde geworden sind?
Mit dem Vortrag „Demokratie braucht Skepsis – Wo kritisches Denken stärkt und wo Misstrauen gefährdet“ erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Entstehung und Hintergründe von Demokratieskepsis und setzen sich mit den Herausforderungen auseinander, die daraus für das gesellschaftliche Zusammenleben entstehen können.
Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt das Team der BID auf, wie der Austausch mit demokratieskeptischen und politikmüden Menschen gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungen aus der Bildungs- und Demokratiearbeit, Gesprächsstrategien sowie Handlungsmöglichkeiten für den Alltag und das eigene Engagement.
Inhalte des Vortrags
Der rund 60-minütige Vortrag gliedert sich in drei Themenbereiche:
- Annäherung an den Begriff Demokratieskepsis
- Ursachen und Einflussfaktoren, die zu einer verstärkten Skepsis gegenüber Demokratie und politischen Institutionen beitragen
- Möglichkeiten zum konstruktiven Umgang mit demokratieskeptischen Positionen
Ziel der Veranstaltung
Die Veranstaltung möchte ein besseres Verständnis für das Phänomen Demokratieskepsis vermitteln. Im Fokus steht die Frage, welche Ursachen demokratieskeptischen Einstellungen zugrunde liegen und wie dieses Wissen dabei helfen kann, im persönlichen und beruflichen Umfeld konstruktiv und dialogorientiert zu handeln.
Austausch und Diskussion
Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich aktiv in eine moderierte Diskussionsrunde einzubringen. Gemeinsam werden Erfahrungen, Ideen und erfolgreiche Praxisbeispiele gesammelt und reflektiert.
Dabei geht es unter anderem um die Fragen:
- Wie können Menschen mit demokratieskeptischen Positionen erreicht werden?
- Welche niedrigschwelligen Beteiligungs- und Projektformate haben sich bewährt?
- Welche Ansätze stoßen auf Resonanz, welche eher nicht?
- Wie können wir politikmüden Menschen offen und wertschätzend begegnen?
Die Diskussion wird durch das Team der BID moderiert und als Fishbowl-Format gestaltet, um einen offenen und lebendigen Austausch zu ermöglichen.