Gut vernetzt für Demokratie in Pinneberg
Eine wichtige Aufgabe der Partnerschaft für Demokratie ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure vor Ort. Die Förderrichtlinie sieht hierfür unter anderem ein sogenanntes Ämternetzwerk vor.
Zum Ämternetzwerk gehören in Pinneberg unter anderem die Fachdienstleitung Integration und Unterbringung, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg, der Fachdienst Jugend / Soziale Dienst des Kreises Pinnebergs sowie die Demokratielotsen der Landespolizei Schleswig-Holstein. Regelmäßig bringt sich zudem der Stadtjugendpfleger der Stadt Pinneberg in die Arbeit des Bündnisses ein.
Besonders wertvoll ist dabei die enge Vernetzung über die Grenzen einzelner Institutionen hinaus. Mehrere Mitglieder des Ämternetzwerks engagieren sich gleichzeitig in weiteren wichtigen Gremien und Netzwerken der Stadt. Dazu zählen beispielsweise der Kriminalpräventive Rat (KPR) sowie das Netzwerk PiNA, kurz für „Pinneberg integriert Neuzugewanderte in Arbeit und Ausbildung“.
Durch diese Verbindungen fließen unterschiedliche Fachperspektiven zusammen. In PiNA sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Jobcenters eingebunden, während im Kriminalpräventiven Rat auch das Ordnungsamt mitwirkt. Darüber hinaus besteht ein enger Austausch mit dem Sozialamt und weiteren relevanten Stellen.
Diese starke Vernetzung ermöglicht es, gesellschaftliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, Informationen auszutauschen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass die Partnerschaft für Demokratie wichtige Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und passgenaue Maßnahmen vor Ort unterstützen kann.
Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Pinneberg erfüllt damit die Aufgabe eines Ämternetzwerks nicht nur formal, sondern lebt sie aktiv. Die enge Zusammenarbeit, das gegenseitige Vertrauen und die vielfältigen Verbindungen innerhalb der Stadt bilden eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Demokratiearbeit vor Ort.