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Grün, Gelb, Rot: Pinneberg führt die Wasserampel ein
Wasser ist Leben, Energie und unser kostbarstes Lebensmittel. Doch gerade in den heißen Sommermonaten geraten unsere Ressourcen zunehmend unter Druck. Um die Bürgerinnen und Bürger transparent und tagesaktuell über die Auslastung der Trinkwasserversorgung zu informieren, hat die Stadt Pinneberg gemeinsam mit den Stadtwerken Südholstein die Pinneberger Wasserampel eingeführt.
Das Prinzip ist einfach, verständlich und orientiert sich an echten Verbrauchsdaten und der Förderleistung der Wasserwerke:
Grüne Phase: Alles im fließenden Bereich. Die Versorgung ist stabil. Dennoch gilt: Ein bewusster Umgang schont die Umwelt und den Geldbeutel.
Gelbe Phase: Das Netz spürt die Hitze. Die Versorgungslage ist angespannt. Jetzt heißt es: Bitte schränken Sie die Rasenbewässerung und Autowäschen freiwillig ein.
Rote Phase: Die Lage ist kritisch. Trinkwasser sollte in dieser Phase ausschließlich für lebenswichtige Zwecke wie Trinken, Kochen und die persönliche Hygiene genutzt werden.
„Trinkwasser ist kein unendliches Konsumgut, sondern existenziell für unser Leben. Wir alle sind aufgerufen, achtsam und bewusst mit dieser wichtigen Ressource umzugehen“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. „Mit der Wasserampel informieren Stadt und Stadtwerke transparent über den aktuellen Stand in Sachen Wasserversorgung. Die Ampelfarbe basiert auf einer täglichen Bewertung anhand objektiver Kriterien. Wir wollen damit das Bewusstsein für den eigenen Wasserverbrauch schärfen, denn klar ist: Schon kleine Verhaltensänderungen im Alltag zeigen in der Masse eine große Wirkung.“
Die aktuelle Ampelphase kann ab sofort jederzeit online auf der offiziellen Webseite der Stadt Pinneberg unter www.pinneberg.de/stadtleben/sicherheit/wasserampel eingesehen werden.
Neue Brunnen in Betrieb
Unterdessen konnten die Stadtwerke Südholstein im Zuge der geplanten Optimierung der Wasserversorgung zwei neue Brunnen im Wasserwerk Renzel in einen vorläufigen Probebetrieb überführen. Diese beiden Brunnen werden jetzt im Rahmen üblicher technischer Optimierungsmaßnahmen Schritt für Schritt in den angestrebten Normalbetrieb überführt. Die Brunnen erhöhen die Leistungsfähigkeit der beiden Wasserwerke und sorgen gemeinsam mit weiteren gezielten Maßnahmen – Regenerierung von bestehenden Brunnenanlagen und Optimierung der Netzstruktur – für eine deutliche Optimierung der Trinkwasserversorgung.
Dazu sagt der Erste Stadtrat Jens Bollwahn: „Das sind sehr gute Nachrichten, denn mit den neuen Brunnen und den übrigen Maßnahmen, die die Stadtwerke umgesetzt haben, wird das gesamte System der Trinkwasserversorgung deutlich gestärkt. Nichtsdestotrotz sind wir alle weiterhin aufgerufen, mit den vorhandenen Kapazitäten sparsam umzugehen. Trinkwasser ist ein Lebensmittel und eine der wertvollsten Ressourcen der Welt. Umso wichtiger ist es, bewusst damit umzugehen, insbesondere in Zeiten eines besonders hohen Verbrauchs.“
Die Stadt Pinneberg und die Stadtwerke Südholstein geben praktische Tipps, wie sich leicht Wasser einsparen lässt. Diese sind zu finden unter: