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22.11.2021    Kategorie: Leben in Pinneberg, Startseite, Stadt und Geschichte, Rathaus & Politik

25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen


Am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Zum zweiten Mal beteiligen sich die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Pinneberg in Kooperation mit Soroptimist Int. Club Pinneberg und der Stiftung Landdrostei an der internationalen Beleuchtungsaktion der „Orange Days“. Ab der Dunkelheit wird auch die Drostei orange beleuchtet und Pinneberg setzt damit ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.


Die weltweite Beleuchtungsaktion Orange the World – Stand up for Women findet vom 25. November bis zum 10. Dezember statt. „Dieser Zeitraum ist bewusst gewählt, denn der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte“, erklärt Deborah Azzab-Robinson, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg, „Frauenrechte sind Menschenrechte und deshalb unverhandelbar.“
Die Kampagne „Orange Days“ wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen und macht 16 Tage lang durch die Beleuchtung von Gebäuden und Objekten in der Farbe Orange auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam. Die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen steht dabei im Fokus.
Der SI–Club Pinneberg wird am 25. November von 12:00 bis 18:00 Uhr mit einem Info- und Markstand vor der Deutschen Bank auf dem Fahltskamp vertreten sein und selbst hergestellte Gemüsepastete, Marmeladen und anderes gegen Spende abgeben. Die Spende wird ohne Abzug für Frauen- und Kinderförderung verwendet.
„Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf der Präventionsarbeit im Sinne der Istanbuler Konvention. Wenn die Konvention konsequent umgesetzt wird, kann sie Leben retten“, so die Präsidentin des SI-Club Pinneberg Tanja Pander. „Mit unserer interdisziplinäreren Zusammenarbeit mit den Frauenfacheinrichtungen wollen wir die Präventionsarbeit vor Ort stärken und Frauen in prekären und toxischen Beziehungen einen Ausweg aufzeigen“, ergänzt Azzab-Robinson.
 
Die Istanbuler Konvention ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag, der die Bundesrepublik verpflichtet aktiv und präventiv gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vorzugehen.
„Die jährlichen Zahlen sind alarmierend und verdeutlichen, dass die Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser in Kommunen unverzichtbar sind“, so Azzab-Robinson. „Täglich versucht ein Mann in Deutschland seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. Jeden dritten Tag stirbt eine Frau an den Folgen von körperlichen Attacken von ihrem Partner oder Ex-Partner. Die geschlechtsspezifische Gewalt umfasst darüber hinaus versuchte und vollendete Gewalt, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution.“ Die Statistiken führen nur die angezeigten Fälle auf. Die erhebliche Dunkelziffer ist nicht erfasst.
Das Kulturzentrum in der Stadt Pinneberg ist bei der Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dabei. „Geschlechtsspezifische Gewalt geht uns alle an“, so die Künstlerische Leiterin der Stiftung Landdrostei Stefanie Fricke abschließend.


Foto: Matthias Walenda: die orange beleuchtet Drostei am 25.11.2020



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