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08.03.2018    Kategorie: Startseite, Rathaus & Politik

Der Kreis Pinneberg hat ein Netzwerk für Kommunalpolitikerinnen.

In diesem Netzwerk entstand nun ein Papier, das die Möglichkeiten zur Erhöhung des Frauenanteils in den Parteien zum Thema hat.


„Wir haben zu wenig Frauen in der Kommunalpolitik. Dies ist kein Problem einer einzelnen Partei sondern ein strukturelles Problem, dass uns auf vielen Ebenen begegnet.“ stellt Tinka Frahm die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Pinneberg fest. „Das Ideenpapier setzt sich mit den unterschiedlichen Hinderungsgründen von Frauen auseinander, wir hoffen mit diesem Papier eine Diskussion in den Parteien anzuregen, wie der geringe Frauenanteil gesteigert werden kann“ sagt Deborah Azzab-Robinson die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg.

Das Netzwerk hinter dem Papier gibt es seit einem knappen ¾ Jahr. „Schon länger,  habe ich mich bei der Kreisgleichstellungsbeauftragten für ein überparteiliches Netzwerk  eingesetzt,  in dem Frauen die Möglichkeit haben sich zu unterstützen und auszutauschen.“ sagt Heike Beukelmann, die Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion im Kreistag.

„Mich hat überzeugt mit wieviel Elan und Ideen die Frauen bei der Sachen waren“ berichtet  Victoria Kuczka aus der SPD über das  erste Netzwerktreffen. „Erstaunlich fand  ich es aber, dass die Frauen unabhängig von Alter und Partei von den gleichen Problemen in der politischen Arbeit berichteten. Das hat mich nachdenklich gemacht“ ergänzt Kuczka.

Für die Gleichstellungsbeauftragten und die Politikerinnen war dies der Grund um mit den Netzwerktreffen weiter zu machen. „Wir haben uns bereits fünf mal getroffen, bei jedem Treffen sind neue Frauen dabei, viele bleiben auch wegen der wertschätzenden und produktiven Stimmung“ so Sabine Lankau von der Wählergemeinschaft BfB Uetersen. „In der kommenden Zeit wollen wir die Frauen stützen, die nach der Kommunalwahl neu in der Politik sind.“ berichtet Sabine Schaefer-Maniezki.

Denn, und da sind sich Politikerinnen und Gleichstellungsbeauftragten einig, eine Erhöhung des Frauenanteils in den kommunalen Parlamenten ist für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie unerlässlich.


Foto:
Hinten v.l.n.r. Sabine Lankau (BfB Uetersen) Deborah Azzab-Robinson (GB Stadt Pinneberg)
Vorne v.l.n.r. Victora Kuczka (SPD) Sabine Schaefer-Maniezki (GRÜNE), Heike Beukelmann CDU) und Tinka Frahm (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Pinneberg).


Dateien:
pm_gsb_netzwerk_01.pdf558 Ki

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