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LEBEN in PINNEBERG
21.07.2021    Kategorie: Wirtschaft, Startseite, Stadt und Geschichte, Leben in Pinneberg, Rathaus & Politik

Neuer Fahrradstreifen in der Goethestraße macht Schulweg sicherer


Die Stadt Pinneberg hat in der Goethestraße mit Baukosten in Höhe von ca. 98.000 Euro ihre Umbauarbeiten abgeschlossen. Die Straße hat auf der gesamten Länge in den letzten zwei Monaten einen Fahrradstreifen und neugestaltete Parkmöglichkeiten erhalten. Jetzt können Radelnde entgegen die Einbahnstraßenrichtung sicher auf der Fahrbahn fahren und sind bei Gegenverkehr geschützt. „Ein wichtiges Stück Schulweg zur Grund- und Gemeinschaftsschule Quellental ist mit der Einrichtung dieses Fahrradstreifens in der Goethestraße deutlich sicherer geworden“, betonte Bürgermeisterin Urte Steinberg.

„Wir haben den wenig genutzten Gehweg auf der nördlichen Straßenseite abgesenkt und als Pkw-Parkraum umgebaut. Dadurch konnten wir die abgestellten Kfz von der Fahrbahn nehmen und zusätzlichen Platz für einen Fahrradstreifen auf der Südseite der Straße schaffen“, erklärte Roland Schultz, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. „Zukünftig können sich Fahrzeugverkehr und entgegenkommende Radfahrende in dieser Einbahnstraße wesentlich sicherer begegnen“.

Schultz bestätigte, dass bei der Umgestaltung des Verkehrsraums die Parkmöglichkeiten für Kfz in der Goethestraße geringfügig eingeschränkt werden mussten. Dies sei aber durch den Gewinn einer wesentlich höheren Sicherheit für den Radverkehr durchaus vertretbar gewesen. Der jetzt nur noch einseitig vorhandene Gehweg vor den Reihenhäusern reiche für den Fußgängerverkehr vollkommen aus. Der Straßenbau-Ingenieur betonte insbesondere, dass der abmarkierte Fahrradstreifen ausschließlich für das Radfahren entgegen der Einbahnstraße konzipiert und zugelassen sei. Denn das Rechtsfahrgebot gelte auch für Radverkehr. Jemand, der von der Richard-Köhn-Straße aus in Richtung Feldstraße unterwegs sei, müsse wie bisher auf der rechten Seite der Fahrbahn entlang der parkenden Pkw fahren.

Die Goethestraße ist als Einbahnstraße mit Freigabe des Radverkehrs gegen die Einbahnrichtung beschildert. Fast auf gesamter Länge der Straße wurden wegen des äußerst hohen Parkdrucks am Fahrbahnrand Pkw abgestellt. Dadurch wurde das Fahrbahnprofil derart eingeengt, dass sowohl ein sicheres Begegnen von Rad- und Fahrzeugverkehr als auch ein Überholen von Radverkehr durch Pkw unter Einhaltung der geltenden Regeln der StVO nicht mehr möglich war.

Die Stadt Pinneberg hat sich zum Ziel gesetzt, den Fahrradverkehr in der Stadt kontinuierlich zu fördern, zu verbessern und sicherer zu machen. Dieses gilt besonders für die Wege zu den zehn allgemeinbildenden Schulen in der Kreisstadt. Dazu werden bestehende Fahrradwege regelmäßig saniert oder neue Wege angelegt. Seit einigen Jahren geht man zudem dazu über, dort wo es möglich ist, den Fahrradverkehr mit Hilfe von Schutzstreifen auf die Fahrbahnen zu verlegen. An oberster Priorität steht allerdings, Schwachstellen des Fahrradverkehrs zu erkennen und dort pragmatische Lösungen zur wesentlichen Verbesserung für Radelnde zu planen und umzusetzen.

Bildunterschrift:
Frau Ramcke und Herr Schultz vom Fachdienst Straßenbau



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