Wirtschaft

WIRTSCHAFT
19.02.2016    Kategorie: Wirtschaft

Unternehmen im Dialog

Erfolgsfaktoren für Unternehmen, Handel und den Standort Pinneberg


Über 90 Vertreter aus Unternehmen, Handel, Verwaltung und Politik sind am 16. Februar 2016 der Einladung zu „Unternehmen im Dialog“ ins Rathaus der Stadt gefolgt. Eingeladen hatten die Pinneberger Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing. Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle Strategien und Best Practice, wie sich Unternehmen und Handel aufstellen können, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Weitere Aspekte der Veranstaltung waren die günstigen Standortfaktoren der Stadt und wie sie weiter ausgebaut werden können.

Bürgermeisterin Urte Steinberg beschrieb in ihrem Grußwort, wohin die Reise der Stadt gehen wird. Pinneberg, als Mittelzentrum des Kreises, soll sich noch weiter als der zentraler Anlaufpunkt etablieren. Bei den Menschen aus der Region und natürlich den Pinnebergern als Standort verankern, bei dem sie sicher sein können, dass sie dort alles bekommen können, wonach sie suchen.

Erstmalig wurden in diesem Jahr gleich drei Impuls-Vorträge geboten. Heinrich Grüter, Hauptgeschäftsführer, Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Nord e.V. stellte in seinem Vortrag die neuesten Entwicklungen im Einzelhandel vor. Er appellierte an das Auditorium, sich online gut aufzustellen und die Mitarbeiter zu schulen, um dem Kunden von heute ein schönes Einkaufserlebnis und umfassende Fachkompetenz bieten zu können. Als dritten Punkt für eine prosperierende Innenstadt nannte er die Punkte Ambiente, Flair und Sicherheit.

Dirk Matthiessen, Geschäftsführer des Stadtmarketing/Citymanagement Pinneberg e.V, beschrieb in seinem Kurzvortrag wie eine integrierte Stadtentwicklung erlebbare Mehrwerte schaffen kann. Wenn Politik, Stadtverwaltung, Investoren und der Einzelhandel an einem Strang ziehen, kann in Pinneberg der von der Bürgermeisterin beschriebene Magnetfaktor voll ausgespielt werden. Wie das Stadtmarketing auch 2016 die Innenstadt mit verschiedenen Aktionen wieder zu einer großen Bühne macht, stellte er anhand der aktuellen Planung vor.

Falk Ebert, Senior Strategy Consultant, United Digital Group sorgte mit seiner These: „Nur die mutigen und agilen Unternehmen werden überleben“ für große Aufmerksamkeit beim Auditorium. Anhand verschiedener Praxisbeispiele veranschaulichte er die Chancen für Unternehmen in der Welt von morgen. Er riet den Teilnehmenden, sich den neuen Trends zu stellen und sich mutig auf neues Terrain zu wagen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion war man sich schnell einig, dass Unternehmen echten Mehrwert bieten müssen sowie die analoge mit der digitalen Welt sinnvoll verknüpfen sollten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sönke-Peter Hansen, Vorsitzender des Kreissportverband Pinneberg
e. V.

Aktuelle Beispiele aus der Praxis eines Einzelhändlers lieferte Manuela Ernd (Teamleiterin, Parfümerie Schuback GmbH). In ihrem Geschäft setzt man auf Persönlichkeit im Verkauf und den Erlebnisfaktor beim Einkauf. Heinrich Grüter untermauerte die These, dass nur durch Emotionalität ein Ausgleich zum E-Commerce geschaffen werden kann. Dr. Claus-Christian Ehrhardt (Geschäftsführer, Groth & Co.) plauderte ebenfalls aus dem Nähkästchen. Er setzt mit seinem Unternehmen auf herausragende Leistungen und den persönlichen Kontakt zu seinen Kunden. Falk Ebert formulierte den Rat, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen ihre Firmengröße als Chance nutzen sollten, um Innovation schnell in die Tat umsetzen zu können.

Stefan Krappa beschrieb die aktuellen Projekte der Stadt, die Unternehmen am Standort einen echten Nutzen bieten und Sogwirkung auf Neuansiedlungen haben. Darunter beispielsweise die Eggerstedtkaserne und die Neugestaltung des Bahnhofs. Ebenfalls formulierte er die Vision 2030/2040 für den Standort.

„Die Auswertung der Feedbackbögen hat bestätigt, dass wir mit dem ausgewählten Thema für die  Veranstaltungen auch beim 5. „Unternehmen im Dialog“ wieder den Nerv der Pinneberger Wirtschaft getroffen haben, so Stefan Krappa. „Die Veranstaltung ist eine gute Plattform, Vertreter aus Unternehmen, dem Einzelhandel und der Politik zu vernetzen und in einem attraktiven Format über aktuelle Themen zu berichten“, erklärt Dirk Matthiessen.“

Initiates file downloadVortrag Herr Ebert

Initiates file downloadVortrag Herr Matthiessen



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