Fünf zentrale Standortkriterien für ein neues Großklinikum - Kreisstadt Pinneberg bestens vorbereitet. Angebotsabgabe bis zum 16. Oktober

Bis zum 16. Oktober dieses Jahres müssen die Kommunen, die sich um das neue Großklinikum bewerben, ihr Angebot bei den Regio Kliniken einreichen.Die Kreisstadt Pinneberg, seit 1868 Klinikstandort und damit der älteste Gesundheitsstandort im Kreis Pinneberg, wird sich um das neue Großklinikum bewerben.

„Die Kreisstadt ist der Gesundheitsstandort im Kreis Pinneberg. Gesundheitswirtschaft ist ein Markenzeichen von Pinneberg. Und dass soll auch so bleiben“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg.

Die Regio Kliniken haben die Kriterien für den neuen Klinikstandort festgelegt.

Fünf Kriterien stechen für die Standortfrage dabei heraus.

  1. Die Verfügbarkeit der Flächen: Stehen ausreichend Flächen zur Verfügung und sind die Eigentümer verkaufsbereit?
  2. Die Grundstücksgröße: Mindestens 90.000 Quadratmeter müssen für das neue Klinikum zur Verfügung stehen. 55.000 qm davon in einem rechteckigen Zuschnitt.
  3. Die Erreichbarkeit bzw. die infrastrukturelle Anbindung: Der Standort darf nicht mehr als drei Kilometer von dem nächsten Bahnhof und einer Autobahnanschlussstelle entfernt sein.
  4. Die Entfernung zum nächstgelegenen Krankenhaus: Das nächstgelegene Krankenhaus muss mindestens sieben Kilometer (Pkw-Fahrweg) entfernt sein.
  5. Weitere Flächen für eine ergänzende Nutzung: Am Standort müssen zwingend weitere Flächen zur Verfügung stehen.

Am 27. September 2022 werden sich die Ausschüsse für Stadtentwicklung sowie Umwelt, Naturschutz und Kleingarten mit den möglichen Standorten befassen und eine Empfehlung für die Ratsversammlung am 6. Oktober 2022 abgeben.

 

Alle Kriterien sprechen nach Ansicht von Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk für die Kreisstadt Pinneberg als Standort für das neue Klinikum:

„Ausreichende Flächen stehen zur Verfügung und Erweiterungen am neuen Standort sind ebenfalls möglich. Auch bei der infrastrukturellen Anbindung mit Autobahn und ÖPNV kann Pinneberg punkten. Über das vorhandene Landstraßennetz können zudem alle Einwohnerinnen und Einwohner aller umliegenden Städte und Gemeinden genauso wie der Rettungsdienst (RKISH) die Flächen in kürzester Zeit erreichen. Darüber hinaus weist ein vom Land Schleswig-Holstein in Auftrag gegebenes Gutachten Pinneberg als den geeignetsten Standort aus. Übrigens: 2/3 der Bevölkerung wohnen im Süden des Kreises Pinneberg“, so die Bürgervorsteherin.