Am 23. September wurde der weltweite „Celebrate Bisexuality Day“ zum zweiten Mal in der Stadt Pinneberg begangen. Ein Rückblick:

Der Internationale Tag der Bisexualität am 23. September wurde im Jahr 1999 von Mitgliedern der Bürgerrechtsbewegung in den USA initiiert. Ziel der Initiative war es, Bisexualität als eigene sexuelle Orientierung sichtbar zu machen und Diskriminierungen gegen bisexuelle Menschen abzubauen. In Deutschland hat dieser Tag seit der Wahrnehmung von geschlechtlicher Vielfalt und der Forderung nach deren Anerkennung eine aktuelle Bedeutung erlangt: Viele Städte, Kommunen sowie Gemeinden in Deutschland zeigen am 23. September Flagge für mehr Toleranz für Bisexualität und Geschlechtervielfalt!

Seit 2 Jahren wird auch in der Stadt Pinneberg am 23. September die pink, lila, blaue Fahne von Bi+Pride am Rathaus der Stadt gehisst. Um Flagge zu zeigen, kamen am 23. September um 9:00 Uhr Vertreter*innen der SPD, der Grünen, von Bi+Pride, der Arbeitsgemeinschaft Schule-gegen-Rassismus von der Theodor-Heuss-Schule und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg Deborah Azzab-Robinson zusammen.

„Als SPD freuen wir uns sehr, dass sich der Wunsch, die Bi-Flagge zu hissen, erfüllt hat! Es ist wichtig, die Vielfalt, die es auch in einer Kleinstadt wie unserer gibt, sichtbar zu machen. Gerade für bisexuelle Menschen, die viel Diskriminierung erfahren, weil sie in ihrer Sexualität häufig nicht wahr- und ernstgenommen werden, ist von großer Bedeutung,“ sagt Linja Voges, Ratsfrau der SPD-Fraktion Stadt Pinneberg.

Azzab-Robinson unterstützt die Aktion. Sie freut sich besonders über die vielen Schülerinnen und Schüler, die sich für geschlechtliche Vielfalt stark machen.

„Für mich geht es um die Gleichwertigkeit aller sexueller Orientierungen, Geschlechter und Herkunftsgeschichten von Menschen in unserer Stadt. Demokratie lebt von Vielfalt und braucht diese im Alltag als auch in den Parlamenten. Dass die Stadt Pinneberg in das Bundesförderprogramm „Demokratie leben“ aufgenommen wurde, passt perfekt zum Celebrate Bisexuality“, so Azzab-Robinson abschließend.